FCE-Keeper Männel sieht die Mannschaft unter Hensel auf gutem Weg

Aue - Auch unter Interimstrainer Marc Hensel ist der FC Erzgebirge Aue sieglos geblieben. Doch die zweite Halbzeit beim 2:3 bei Jahn Regensburg taugt als Mutmacher, dass die Talsohle durchschritten ist.

Seit Jahren Weggefährten: Martin Männel (33, l.) und Marc Hensel (35) agieren auf einer Wellenlänge.
Seit Jahren Weggefährten: Martin Männel (33, l.) und Marc Hensel (35) agieren auf einer Wellenlänge.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Wir haben eine Reaktion und das Gesicht gezeigt, das wir von Aue kennen und sehen wollen. So muss es weitergehen", findet Kapitän Martin Männel. Für den 33-Jährigen vollzog sich dieser positive Auftritt auf allen Ebenen.

"Großes Kompliment an die Fans, die uns über die vollen 90 Minuten unterstützt haben. Großes Kompliment an die Mannschaft, die im Laufe des Spiels mutiger geworden ist. Und man muss ein Kompliment an Marc Hensel aussprechen", betont Männel.

Unter seinem langjährigen Mitspieler, zunächst bei Energie Cottbus II. und dann bei den Veilchen, wo Männel und Hensel zu Beginn mit Jan Hochscheidt sowie Arne Feick eine WG bildeten, zeigten die Veilchen trotz 0:2 zur Pause eine Reaktion, statt einzuknicken.

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Männel: "Er hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, einfache Lösungen an die Hand zu geben, wie man diesem Gegner spielerisch begegnen kann und noch dazu die Mentalität auf den Platz kriegt."

Dabei zeichnet Hensel erst seit einer Woche für die Mannschaft verantwortlich. "Wenn wir etwas mehr gemeinsame Zeit auf dem Trainingsplatz verbringen, spielen sich die Abläufe und spielerischen Stilmittel noch mehr ein." Da Hensel nur die A-Lizenz besitzt, darf er lediglich 15 Werktage als Interimstrainer fungieren.

Martin Männel (33, r.) und seine FCE-Kollegen bedankten sich in Regensburg beim treuen Anhang.
Martin Männel (33, r.) und seine FCE-Kollegen bedankten sich in Regensburg beim treuen Anhang.  © picture point/Sven Sonntag
Nach dem Schlusspfiff saß Martin Männel (33) enttäuscht auf dem Regensburger. Wenig später zog Aues Torwart-Urgestein aber positive Schlüsse.
Nach dem Schlusspfiff saß Martin Männel (33) enttäuscht auf dem Regensburger. Wenig später zog Aues Torwart-Urgestein aber positive Schlüsse.  © imago images/Sascha Janne

Geht es nach Klubchef Helge Leonhardt, soll der 35-Jährige auch nach Ablauf der Frist entscheidenden Einfluss auf die Mannschaft nehmen und dafür einen Fußballlehrer als "Cheftrainer" an die Seite gestellt bekommen, um den Statuten zu entsprechen.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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