Hinter Aue-Kicker Maxim Burghardt liegen Tage voller Schmerzen: "Hat mich an meine Grenzen gebracht"

Aue - Simon Skarlatidis (35) nach neun Jahren zurückgeholt, Torjäger Marcel Bär (34) bleibt, die Posse rund um den Lizenzentzug von 1860 München, die minimale Hoffnung auf den Klassenerhalt - die letzten Tage und Wochen waren aufregend beim FC Erzgebirge. Da ging die Vertragsverlängerung von Maxim Burghardt (21) fast ein bisschen unter.

Am 12. April 2025 riss Maxim Burghardt (21) beim Drittligaspiel bei Rot-Weiss Essen das Kreuzband im linken Knie. Eine lange Leidenszeit begann.  © imago/eibner

Dem Jungen riss am 12. April 2025 beim Spiel in Essen das Kreuzband. Nach mehreren Komplikationen und weiteren Operationen kämpfte sich der 21-Jährige zurück und durfte als Belohnung für sein Arbeiten beim 4:2 zum Abschluss beim 1. FC Schweinfurt noch einmal Drittliga-Luft schnuppern. 399 Tage nach der Verletzung. Auch im Sachsenpokalfinale beim FSV Zwickau (2:0) kam er zu einem Kurzeinsatz.

"Tage voller Schmerzen, Rückschläge und harter Momente, die mich an meine Grenzen gebracht haben - körperlich und mental", so Burghardt ehrlich. "Es gab Tage, an denen sich alles unfair angefühlt hat. Jetzt bin ich wieder da. Nicht nur stärker als Fußballer, sondern stärker als Mensch."

Ein Fakt, der die Verantwortlichen des FCE beeindruckt haben dürfte, denn gleich nach dem Pokalfinale wurde sein Vertrag verlängert.

FC Erzgebirge Aue Es dauerte länger als 92 Minuten: Skarlatidis zurück bei Veilchen

Er geht somit in sein drittes Jahr mit den Veilchen. Der Abwehrspieler könnte sich zu einem Leistungsträger in der neuen Saison aufschwingen.

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Kaderplaner Steffen Ziffert schwärmt: "Maxim ist ein Mentalitätsspieler"

Zum Abschluss in Schweinfurt durfte Maxim Burghardt (21, l.) noch ein paar Drittligaminuten absolvieren.  © picture point/Sven Sonntag

"Wir freuen uns, dass Maxim nach mehr als einjähriger Verletzungspause nun wieder voll belastbar ist und auf der Zielgeraden der Saison bereits Wettkampfeinsätze bestreiten konnte. Er blickt auf eine ganz schwere Zeit zurück mit Kreuzbandriss, Komplikationen nach der Operation und dem Verlust seines Vaters", erklärt Kaderplaner Steffen Ziffert.

"Maxim ist ein Mentalitätsspieler, dem wir eine lohnende Perspektive aufzeigen konnten und ihm damit auch Planungssicherheit geben auf dem Weg zurück zu alter Stärke."

Im Sommer 2024 war Burghardt von Eintracht Trier nach Aue gewechselt, bestritt bis zu seiner langwierigen Knieverletzung 27 Drittliga-Spiele und erzielte zwei Tore für die Veilchen.

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