Nach Brand-Katastrophe: FC Erzgebirge hilft Germania-Ringern aus dem Vogtland

Aue - Corona traf den FC Erzgebirge Aue vergangenes Jahr wie alle unvermittelt. Von heute auf morgen geriet der Zweitligist in finanzielle Nöte. Der breiten Unterstützung einer ganzen Region durften die Lila-Weißen gewiss sein. Die Hilfsaktion "Erzgebirge hält zamm" war ein voller Erfolg, gelebte Solidarität.

Am 27. April brannte die Ringerhalle in Markneukirchen fast vollständig aus.
Am 27. April brannte die Ringerhalle in Markneukirchen fast vollständig aus.  © NEWS5/Fricke

Nun ereilte die Erzgebirger ein Hilferuf aus dem Musikwinkel im benachbarten Vogtland. Dort hatte am 27. April ein Feuer die vor zehn Jahren erbaute Trainings- und Wettkampfhalle von Ringer-Bundesligist AV Germania Markneukirchen fast vollständig zerstört. Der 215 Mitglieder starke Verein bangt seither um die Zukunft.

Noch am selben Tag sprang der BC Erlbach 1919 aus Markneukirchen zur Seite und fragte beim FCE für ein Fußball-Benefizspiel zugunsten des Wiederaufbaus der Ringerhalle an.

Im Lößnitztal zögerten sie keine Sekunde. "Selbstverständlich haben wir sofort Hilfe zugesagt", betont FCE-Geschäftsführer Michael Voigt (48) und ergänzt: "Es wird keine Antrittsgage geben und alle Einnahmen gehen direkt an die Ringer."

Dem Wahl-Vogtländer, früher als Kraftdreikämpfer u.a. für Atlas Plauen aktiv, ist es auch ein persönliches Anliegen: "Germania Markneukirchen ist ein Aushängeschild für die Region, ein Verein mit großer Vita, wie es unser FC Erzgebirge ist."

Auch die Ringerabteilung des Kumpelvereins hat Hilfe zugesagt.

FCE-Geschäftsführer Michael Voigt (48) sagte den Germania-Ringern sofort Hilfe zu.
FCE-Geschäftsführer Michael Voigt (48) sagte den Germania-Ringern sofort Hilfe zu.  © picture point/Sven Sonntag

Titelfoto: NEWS5/Fricke, Picture Point/Sven Sonntag

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