Pokalfight zum Heimauftakt in Aue: "Was Geileres gibt es nicht!"

Aue - Der FC Erzgebirge Aue hat die Suche nach Unterschiedsspielern noch nicht abgeschlossen. Einen, der genau die Voraussetzungen für jene Rubrik besitzt, haben die Veilchen dagegen längst im Kader: Marvin Stefaniak (27).

Marvin Stefaniak (27) deutete bereits zum Auftakt in Freiburg an, welches Potenzial in ihm steckt - und das nicht nur bei seinem genialen Freistoß.
Marvin Stefaniak (27) deutete bereits zum Auftakt in Freiburg an, welches Potenzial in ihm steckt - und das nicht nur bei seinem genialen Freistoß.  © picture point/Sven Sonntag

Der 27-Jährige verdiente sich dieses Prädikat bei Dynamo Dresden, wechselte für kolportierte 1,5 bis 2 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg und nach einem Intermezzo bei den Würzburger Kickers zu den Veilchen. Die soll er auf eine andere Ebene heben, von der 3. zurück in die 2. Liga.

Sein Können ließ Stefaniak gleich zum Auftakt in Freiburg aufblitzen, als er den fälligen Freistoß nach Notbremse von Kimberly Ezekwem (21) gefühlvoll über die Mauer hinweg ins linke Eck zwirbelte. Dass Aue trotz nachfolgender 90-minütiger Überzahl nicht über ein 1:1 hinauskam, steht erst einmal so da. Zu wenig meinen die einen, ein Punkt zum Hineinkommen die anderen.

Stefaniak ordnet es für sich so ein, wie man es vielleicht sehen muss, wenn eine Mannschaft im Sommer komplett umgekrempelt wurde: "Nun haben wir eine Messlatte, nach der wir uns richten können."

Erstes Pflichtspiel für Aue im Heimstadion

16 Neuzugänge wurden verpflichtet. Mit Torhüter Philipp Klewin und Anthony Barylla standen zudem nur zwei Spieler aus der vergangenen Saison in der Startelf.

Sonntagabend wird es im DFB-Pokal gegen den FSV Mainz 05 nicht anders aussehen. Auch zum ersten Pflichtspiel im Erzgebirgsstadion werden die Neuzugänge das Gros des Aufgebots bilden.

Und die brennen für den Pokalfight, wie Stefaniak schon einmal durchblicken lässt: "Jeder hat Bock darauf, sich mit den Besten messen zu dürfen. Was Geileres, als noch zu Hause, hier vor den Fans spielen zu können, gibt es nicht."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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