1. FC Magdeburgs Titz bei Rückkehr zum HSV zurückhaltend: "Versuchen, dass wir dort punkten"

Hamburg - Das wird eine ganz schwere Aufgabe für den 1. FC Magdeburg! Die Blau-Weißen sind am Sonntagnachmittag (13.30 Uhr/Sky) in der 2. Bundesliga beim Hamburger SV zu Gast.

Christian Titz (51), hier noch Trainer des HSV, kehrt am Sonntag mit dem 1. FC Magdeburg an seine alte Wirkungsstätte zurück.
Christian Titz (51), hier noch Trainer des HSV, kehrt am Sonntag mit dem 1. FC Magdeburg an seine alte Wirkungsstätte zurück.  © Christian Charisius/dpa

Doch es ist nicht nur das Duell Dritter gegen Vorletzter: für Christian Titz (51), Coach des FCM, wird es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

"Ich freue mich auf die Partie. Klar, ich habe dort einige Jahre gearbeitet und gelebt, ich freue mich, die Menschen dort zu sehen, ich freue mich auf das Stadion, aber ich komme als Trainer des 1. FC Magdeburg. Da ist es unsere Aufgabe, dass wir ein Auswärtsspiel gegen einen starken Gegner haben, was wir versuchen positiv zu gestalten", sagte Titz vor dem Duell bei den Hanseaten auf der Pressekonferenz am Freitag.

Sein einstiger Co-Trainer, Maik Göbbels (46), glaubt allerdings, dass der 51-Jährige noch weit mehr am Verein aus Norddeutschland hängt, als er zugeben mag: "Das ist für Christian ein ganz großes Spiel", sagte Göbbels im Podcast des "Hamburger Abendblatt". Und weiter: "Ich weiß, dass er diesen Verein noch liebt. Er wollte wieder aufsteigen und eine Ära prägen."

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Titz war 2018 mit dem HSV nach acht Spielen aus der Bundesliga abgestiegen und nach zehn Spielen in der 2. Liga als Tabellenfünfter mit einem Punkt Rückstand auf einen Aufstiegsplatz entlassen worden. "Das ist ein Stachel, der bei Christian noch sehr tief sitzt", so Göbbels.

Jetzt möchte er mit dem FCM zeigen, dass es vielleicht ein Fehler war, ihn gehen zu lassen.

8000 Fans des 1. FC Magdeburg reisen nach Hamburg

Trotz einer guten halben Stunde ging der HSV am vergangenen Dienstag mit 0:4 bei RB Leipzig unter.
Trotz einer guten halben Stunde ging der HSV am vergangenen Dienstag mit 0:4 bei RB Leipzig unter.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Dafür müssten aber die Gäste sportlich eine ganze Schippe drauflegen. Die Sachsen-Anhalter verloren vergangene Woche mit 0:2 daheim gegen Eintracht Braunschweig und brauchen nun jeden Punkt, um aus dem Tabellenkeller auszubrechen.

Der HSV konnte die letzten drei Partien aber ebenfalls nicht gewinnen. Unter der Woche schied man mit 0:4 gegen RB Leipzig aus dem DFB-Pokal aus.

"Der HSV spielt zu Hause, will das Spiel gestalten. Da könnten sich durchaus mehr Räume für uns ergeben, die Umschaltmomente für uns zulassen. Wir wollen versuchen, dass wir dort punkten können", so Titz aber eher verhalten, wohl wissend, dass der Aufstiegsaspirant klarer Favorit ist.

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Eine Sache steht auf jeden Fall schon vor dem Spiel fest: Es wird wohl ein großes Fußballfest im Volksparkstadion werden!

Neben den rund 54.000 HSV-Anhängern werden auch 8000 Fans aus Magdeburg erwartet!

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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