DFB ermittelt nach Spuckattacke gegen Schalkes Abwehrkante Kabak!

Gelsenkirchen - Diese heiß diskutierte Aktion hat Folgen! Der Deutsche Fußball-Bund ermittelt gegen Ozan Kabak (20) vom FC Schalke 04 nach dessen Spuckattacke während der 1:3-Heimniederlage gegen den SV Werder Bremen

Ozan Kabak (l./20) sorgte am vergangenen Samstag mit einer Spuckattacke für Aufregung.
Ozan Kabak (l./20) sorgte am vergangenen Samstag mit einer Spuckattacke für Aufregung.  © Guido Kirchner/dpa

Der Kontrollausschuss hat wegen des Verdachts eines "krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer Tätlichkeit" die Gelsenkirchener zu einer Stellungnahme aufgefordert, wie der DFB am Montag in Frankfurt mitteilte.

Die Szene hatte am Wochenende Entsetzen ausgelöst: Kabak hatte in Richtung seines Bremer Gegenspielers Ludwig Augustinsson gespuckt (TAG24 berichtete). 

Der 20 Jahre alte türkische Nationalspieler entschuldigte sich noch am Abend nach dem 1:3 und beteuerte, dass es keine Absicht gewesen sei. 

Er schrieb auf Twitter: "Ich möchte mich bei Ludwig Augustinsson entschuldigen. Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht. Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. Dies war sehr unglücklich. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig."

Im Krisengipfel sah der türkische Nationalspieler später wegen zwei anderer Fouls die Gelb-Rote Karte, nun droht ihm eine deutlich längere Strafe als die übliche Sperre von einem Spiel. 

Mittlerweile hat sich Ozan Kabak öffentlich bei Ludwig Augustinsson entschuldigt

Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) hat nach DFB-Angaben von der Szene nichts mitbekommen.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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