FC Schalke 04 wirtschaftlich schwer angeschlagen: Große Sorge in Gelsenkirchen!

Gelsenkirchen - Wie geht es beim FC Schalke 04 weiter? Momentan ist das ungewiss. Der 2. Mai ist ein richtungsweisendes Datum für die Zukunft der Knappen. 

Wie geht es mit dem FC Schalke 04 weiter? (Symbolbild)
Wie geht es mit dem FC Schalke 04 weiter? (Symbolbild)  © Guido Kirchner/dpa

Denn an diesem Tag soll die vierte und letzte Rate aus dem Fernsehvertrag von den Medienpartnern gezahlt werden. 

Dieses Geld von Sky, DAZN und ARD hätte eigentlich schon am 10. April ausgeschüttet werden sollen, wozu es wegen der Saisonunterbrechung aber nicht kam.

Bleibt die Zahlung erneut aus, wird es für die Königsblauen richtig schwierig, wie der "kicker" berichtet. Denn für S04 geht es in diesem Fall um nicht weniger als 15,892 Millionen Euro!

Schalke-Vorstand Peter Peters erklärte via Facebook: "Dinge wie Steuerstundungen, die der Gesetzgeber eingeräumt hat, ergreifen wir auch. Wir versuchen, Ausgaben zu reduzieren, haben Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt und mit den Spielern Gehaltsverzicht vereinbart."

Doch er verdeutlichte auch: "Aber natürlich hängt alles davon ab, wann wir wieder Einnahmen erzielen und Fußball spielen können. Je länger das dauert, desto einschneidendere Maßnahmen müssen ergriffen werden."

Vorstandskollege Alexander Jobst meinte bereits am 17. März: "Es geht um die Existenz!" 

FC Schalke 04 in wirtschaftlicher Krise

Für den FC Schalke 04 geht es mittlerweile um die nackte Existenz. (Symbolbild)
Für den FC Schalke 04 geht es mittlerweile um die nackte Existenz. (Symbolbild)  © Ina Fassbender/dpa

Nur wenige Wochen später, am 8. April hätte er zudem eine E-Mail an die Logen-Besitzer verschickt, in der er darum bat, nicht auf Miet-Rückzahlungen für die restlichen vier Heimspiele zu bestehen: "Der Verein steht vor einer potenziell existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation und ist daher mehr denn je auf die Sponsoren- und Hospitality-Einnahmen angewiesen."

Trotz Sparmaßnahmen wie des Gehaltsverzichts der Profis oder Kurzarbeit ist die Angst vor einer Überschuldung groß. 

Zumal auch völlig unklar ist, ob man in der jetzigen Corona-Krise im Sommer die erhofften Transfergewinne erzielen könnte.

So ruht die Hoffnung, falls die Rate nicht bezahlt wird, auf Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, der Schalke mit einem weiteren Kredit aus der Klemme helfen könnte. 

Schafft man es, diese wirtschaftliche Krise zu überstehen, hängt der Fortbestand auch von den Mitgliedern ab. 

Die könnten im Juni eine Ausgliederung der Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft beschließen und dieser damit zu Wettbewerbsfähigkeit verhelfen.

Titelfoto: Ina Fassbender/dpa

Mehr zum Thema FC Schalke 04:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0