Revolte auf Schalke! Führungsspieler wollen Ablösung von Chefcoach Christian Gross

Gelsenkirchen/Stuttgart - Beim FC Schalke 04 brennt vor dem heutigen Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr/Sky) schon wieder der Baum!

Schalkes Cheftrainer Christian Gross (66) soll innerhalb seiner Mannschaft stark in der Kritik stehen.
Schalkes Cheftrainer Christian Gross (66) soll innerhalb seiner Mannschaft stark in der Kritik stehen.  © Andreas Gora/dpa

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen mehrere Führungsspieler des Tabellenletzten in dieser Woche die Ablösung von Trainer Christian Gross (66) gefordert haben. Dies vermeldeten Sky, die Funke Mediengruppe und Sport1.

Schalkes sportliche Führung um Sportvorstand Jochen Schneider (50) habe dies abgelehnt. Vom Klub gab es am späten Freitagabend dazu zunächst keinen Kommentar.

Die Führungsspieler kritisierten Gross demnach unter anderem dafür, dass er sowohl ihre Namen als auch die der Gegner immer wieder verwechseln würde und sie darüber hinaus in der falschen Sprache anspreche. Auch die Art und Weise, wie der 66-Jährige das Training gestalte und die Königsblauen taktisch einstelle, sei nicht Bundesliga-tauglich.

Trotz der anhaltenden Personalnot und der bisher bescheidenen Ausbeute von nur neun Punkten in 22 Spielen hatte Gross am Freitag weiter seine Hoffnung auf den Klassenverbleib geäußert.

"So lange die Möglichkeit besteht, glaube ich daran - und auch die Mannschaft glaubt daran. Die Spieler wissen genau, worum es geht. Sie werden alles geben", versprach der Schweizer.

Gross hatte kurz vor dem Jahreswechsel als bereits vierter Schalke-Trainer dieser Saison übernommen. Mit nur fünf Punkten aus neun Partien gelang aber auch ihm bislang nicht die Wende.

Update, 11.32 Uhr: Schalke weist Berichte über Forderung nach Trainer-Ablösung zurück

Der FC Schalke 04 hat die Medienberichte zurückgewiesen. "Wir dementieren die Berichterstattung. Es gab keinen Spieler, der mit einem solchen Anliegen bei Jochen Schneider vorgesprochen hat", sagte ein Sprecher des Tabellenletzten am Samstagvormittag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Laut Schalke habe es eine "Revolte" oder "Revolution" nicht gegeben.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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