Papadopoulos zurück zu Schalke? Jetzt äußert sich Sport-Vorstand Schneider!

Gelsenkirchen - Die Situation beim Bundesliga-Krisenklub FC Schalke 04 ist keine einfache. Unruhe in der Führung, wenig Qualität im Kader. Hinzu kommen klamme Kassen. Nun bietet sich mit Kyriakos Papadopoulos (28) ein altbekannter Defensiv-Spzialist auf Schalke an - und das durchaus offensiv.

Kyriakos Papdopoulos (28). Im Schalke-Trikot lauschte er häufig der Hymne der UEFA Champions League.
Kyriakos Papdopoulos (28). Im Schalke-Trikot lauschte er häufig der Hymne der UEFA Champions League.  © Friso Gentsch/dpa

"Ich wäre glücklich, wenn Herr Schneider mich anrufen würde."

Das nennt man dann wohl mal eine Bewerbung in Richtung des Schalker Sport-Vorstandes Jochen Schneider (49).

Der 28-jährige Grieche gerät im Gespräch mit Sport1 regelrecht ins Schwärmen und hält eine Jubel-Arie auf die Königsblauen und seine Zeit auf Schalke. 

Kyriakos Papdopoulos könnte sich eine Rückkehr zu den Knappen vorstellen, viel mehr sogar: Es scheint, als wäre es sogar sein größter Wunsch.

Und so hielt er mit seiner Lobhudelei auf S04 nicht hinterm Berg. Der Schalker-Abschnitt war "die beste Phase meiner Karriere gleich zu Beginn in Deutschland. Das waren viele glückliche Momente", so der Innenverteidiger und weiter: "Die Fans haben mich geliebt und oft meinen Namen gerufen. Und ich habe Schalke geliebt."

Dass diese Liebe scheinbar noch nicht verklungen ist, macht er nun mehr als deutlich. Nach seinen Stationen bei Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig und zuletzt beim Hamburger SV würde er "Schalke gerne helfen - sehr gerne sogar - und ich bin davon überzeugt, dass ich das auch noch kann."

Papadopoulos und Schalke, könnte das tatsächlich noch einmal funktionieren?

Papadopoulos will nur Schalke und "keine zwei Millionen" verdienen

Seine Zeit bei seiner letzten Station in Hamburg endete nicht sonderlich erfolgreich.
Seine Zeit bei seiner letzten Station in Hamburg endete nicht sonderlich erfolgreich.  © Daniel Reinhardt/dpa

Fakt ist, die Knappen können Spieler mit Qualität und vor allem Mentalität gebrauchen. Doch gerade auf der Innenverteidiger-Position ist man eigentlich recht gut bestückt.

Mit Ozan Kabak (20), Matija Nastasic (27), Benjamin Stambouli (30) sowie dem derzeit verletzten Salif Sané (30) würde es im Abwehrzentrum recht eng werden. Hinzu kommen auch noch die Youngster Timo Becker (23) und Malick Thiaw (19).

Weiterhin ist Schalke eigentlich finanziell gar nicht in der Lage, Spieler vom Kaliber Papadopoulos zu stemmen. Dieser zählte selbst zu Zweitliga-Zeiten beim HSV zu den absoluten Top-Verdienern.

Doch für den derzeit vereinslosen Griechen wären Gehaltseinbußen überhaupt kein Problem wie er sagt: "Ich will keine zwei Millionen, würde natürlich auch für weniger Geld nach Schalke kommen", so der 29-fache griechische Nationalspieler.

Ob man auf Schalke also über das Angebot des 1,85-Meter-Recken tatsächlich nachdenkt?

"Papa" weiß zumindest, was er will und was er auf Schalke einst hatte: "Ich hatte meine besten Jahre auf Schalke. Ich war dort so glücklich wie nie. Schalke ist ein riesiger Klub und wer will nicht dorthin?"

Update, 10. September, 14 Uhr: Sportvorstand Jochen Schneider schließt Wechsel derzeit aus

Für Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider (49) kommt ein Wechsel von Papdopoulos zurück zu S04 nicht infrage.
Für Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider (49) kommt ein Wechsel von Papdopoulos zurück zu S04 nicht infrage.  © Tim Rehbein/dpa

Nun hat sich Schalkes Sport-Vortsand Jochen Schneider (49) zu den Gerüchten und die mögliche Rückkehr von Kyriakos Papadopoulos geäußert. 

Für Schneider laut Sport1 sei ein Wechsel derzeit weder sinnvoll noch darstellbar. 

"Eine Verpflichtung von Papa, so ehrlich muss man sein, ergibt im Moment einfach keinen Sinn. Manchmal ist das so im Leben. Es kommt oft auf das richtige Timing an", so Schneider. 

Dennoch wünsch er dem Griechen für die Zukunft nur das Beste. Papadopoulos werde "immer ein fester Bestandteil von Schalke 04 sein."

Als Grund nannte Schneider unter anderem die dicke Personaldecke in der Schalker Innenverteidigung.

Titelfoto: Tim Rehbein/dpa , Friso Gentsch/dpa

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