Steffen Freund kassiert nach rassistischen Aussagen heftiges Twitter-Gewitter!

Deutschland - Seine Aussagen sorgten für Wirbel! Steffen Freund (50) leistete sich am Sonntag im Sport1-Doppelpass einen großen Fehltritt, als er die Disziplinlosigkeiten von Amine Harit (23) und Nabil Bentaleb (26) mit deren Herkunft begründete (TAG24 berichtete).

Steffen Freund (50) bekam nach seinen abstoßenden Aussagen im Doppelpass viel Gegenwind zu spüren.
Steffen Freund (50) bekam nach seinen abstoßenden Aussagen im Doppelpass viel Gegenwind zu spüren.  © Andreas Gebert/dpa

Anschließend entschuldigte er sich bei deren Verein FC Schalke 04 und der verstimmten Öffentlichkeit via Twitter für diese von rassistischen Vorurteilen geprägten Sätze, kassierte aber dort aber für seine Worte einen erneuten Shitstorm.

Ein User mit dem Namen "Liban Farah" meinte: "Für dich ist das Thema ab morgen erledigt. Für uns, die diese Wurzeln haben, aber nicht. Deine Worte haben Schaden angerichtet".

"frauschlauschlau" schrieb: "Die Aussage war maximal widerlich. Die Rechtfertigung ist nicht ausreichend."

"Jan M." erklärte: "Du siehst dich nicht als Rassist, machst aber dennoch rassistische Aussagen. Denk halt mal drüber nach, anstatt dich auf so ne jämmerliche Art zu verteidigen."

"Thanasi" fragte: "Also kann ein Grieche, Algerier Marokkaner, Afrikaner etc. nicht diszipliniert, ehrgeizig sein und kein Teamgeist empfinden? Sondern nur die Deutschen? Oder gibt es da noch welche? Veröffentliche doch diese Studie und Quelle mal für uns alle!"

"Amir" legte seine Gefühlswelt offen: "Besonders Ihre Aussage zu Harit fand ich bodenlos, weil Sie es aufgrund seiner Herkunft einfach kategorisch ausgeschlossen haben, dass er malochen könnte. Das war sehr enttäuschend."

Steffen Freund bekam bei Twitter deutliche Gegenworte zu hören

Sport1 reagiert auf Steffen Freunds Äußerungen

Sport1 distanziert sich von Steffen Freunds Aussagen

Viele Twitter-User reagierten mit klaren Worten auf die Entschuldigung von Steffen Freund (50).
Viele Twitter-User reagierten mit klaren Worten auf die Entschuldigung von Steffen Freund (50).  © Axel Heimken/dpa

"Kornelius" blickte sogar in die Zukunft: "Jeder, der deine Karriere als Trainer kennt, weiß, dass sie ab heute beendet ist. Aber mach dir nichts draus, du hast ja immer noch ein Weißbier-Abo auf Lebenszeit beim DoPa."

Bislang hat der frühere deutsche Nationalspieler auf diese scharfen Worte nicht reagiert.

Dafür hat sich Sport1 mittlerweile geäußert. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Olaf Schröder (49), schrieb: "Es ist uns sehr wichtig, in aller Deutlichkeit zu betonen, dass wir uns grundsätzlich und unmissverständlich von jeglichem rassistischen oder extremistischen Gedankengut distanzieren – und solchen Inhalten auf unserer Sportplattform auch kein Forum bieten."

Auch Chefredakteur Pit Gottschalk (44) meinte: "Nach den Aussagen von Steffen Freund haben wir ihm nach einem persönlichen Gespräch vor Ort noch während der laufenden Sendung die Möglichkeit gegeben, seine Äußerungen als Gast in unserer Talkrunde einzuordnen und zu revidieren."

Er fügte hinzu: "Zudem hat er das im Anschluss auch noch einmal via Social Media getan. Es ist unser oberstes Prinzip, dass auf SPORT1 kein Platz sein darf für Äußerungen, die auch nur den Interpretationsspielraum zulassen, in irgendeiner Form rassistisch oder diskriminierend zu sein."

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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