8-Tore-Wahnsinn! KSC und FC St. Pauli teilen sich nach verrückter Partie die Punkte

Karlsruhe - Was für ein Spiel! In einem turbulenten Krisenduell haben der Karlsruher SC und der FC St. Pauli den erhofften Sieg vor der langen Winterpause verpasst. Nach einem verzögerten Spielbeginn aufgrund von gezündeter Pyrotechnik trennten sich die beiden Klubs am Samstag 4:4 (3:3).

Mal durften die einen, mal die anderen jubeln: Der Karlsruher SC und der FC St. Pauli lieferten sich ein völlig verrücktes Duell, das schließlich 4:4 ausging.
Mal durften die einen, mal die anderen jubeln: Der Karlsruher SC und der FC St. Pauli lieferten sich ein völlig verrücktes Duell, das schließlich 4:4 ausging.  © Uli Deck/dpa

Vor 21.487 Zuschauern im BBBank Wildpark ging der KSC mit 2:0, 3:1 und 4:3 in Führung, die Hamburger steckten aber nie auf.

In einer bemerkenswerten ersten Halbzeit fielen gleich sechs Tore. Nach einer schwächeren Anfangsphase bereitete zunächst Mikkel Kaufmann, überraschend in der Startelf, die beiden Tore von Fabian Schleusener (12. Minute) und Marvin Wanitzek (16.) vor.

St. Pauli versuchte von Beginn an, den KSC unter Druck zu setzen, musste aber auch das 1:3 erneut durch Schleusener (31.) hinnehmen.

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Es folgte bis zur Pause ein offener Schlagabtausch, der am Ende mit dem Ausgleich der Gäste belohnt wurde und auch die Schwächen der Badener in der Abwehr offenlegte.

Johannes Eggestein (24./35.) war als Doppeltorschütze für die Paulianer erfolgreich, sein erstes Tor zählte nach einem Abseitsverdacht erst nach einer minutenlangen Videobeweisunterbrechung und einer Millimeterentscheidung.

Zudem traf Eric Smith (43.). Auch das Tor von Kaufmann war für die Karlsruher zu wenig, um nach zuvor fünf Liga-Niederlagen in Serie endlich wieder einen Erfolg zu feiern. Lukas Daschner (61.) traf zum 4:4, ehe sich die Partie beruhigte.

Startelf des Karlsruher SC für das Heimspiel gegen den FC St. Pauli

Anfangsformation des FC St. Pauli für das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC

Wegen dichter Rauchschwaden hatte sich der Anpfiff verzögert. Weil Anhänger des KSC so viel Pyrotechnik zündeten, dass die Sicht enorm eingeschränkt war, konnte die Partie nicht wie geplant um 13 Uhr, sondern erst gegen 13.15 Uhr beginnen.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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