FC St. Pauli: Aufsichtsrat schlägt Oke Göttlich zur Wiederwahl vor

Hamburg - Der Aufsichtsrat des FC St. Pauli wird Oke Göttlich (45) auf der ordentlichen Mitgliederversammlung zur Wiederwahl als Präsident des Kiezklubs vorschlagen.

Oke Göttlich (45), Präsident des FC St. Pauli, wird vom Aufsichtsrat zur Wiederwahl vorgeschlagen. (Archivfoto)
Oke Göttlich (45), Präsident des FC St. Pauli, wird vom Aufsichtsrat zur Wiederwahl vorgeschlagen. (Archivfoto)  © Daniel Reinhardt/dpa

Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, habe der Aufsichtsrat satzungsgemäß die Arbeit des Präsidiums eingehend analysiert und bewertet.

"Oke Göttlich und sein Team haben in den vergangenen sieben Jahren wertvolle Arbeit geleistet, den FC St. Pauli kontinuierlich weiterentwickelt und gleichzeitig auf eine finanziell solide und zukunftsfähige Basis gestellt", erklärte die Aufsichtsratsvorsitzende Sandra Schwedler (40).

Göttlich habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, "dass er die Arbeit als Präsident fortführen möchte", berichtete Schwedler. Umgekehrt habe das Kontrollgremium Göttlichs Präsidiumsteam bestätigt.

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Als dessen Stellvertreter stellen sich Christiane Hollander (58), Carsten Höltkemeyer (53) und Jochen Winand (69) zur Wiederwahl.

Das Präsidium wird komplettiert durch Esin Rager (53), die vom 1. Juli an ihr Amt als Vizepräsidentin zunächst kommissarisch führen wird, um sich bei der noch nicht terminierten Mitgliederversammlung ebenfalls zur Wahl zu stellen.

Die Aufarbeitung der pandemischen Situation, organisatorische und infrastrukturelle Weichenstellungen, der Erhalt von 50+1 und der mitgliedergeführten Vereine im deutschen Profifußball seien "nur ein Teil der Aufgaben, denen wir uns widmen möchten und werden. Ein anderer Fußball ist möglich. Forza!", sagte Göttlich.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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