St.-Pauli-Coach Timo Schultz vor Gastspiel in Aue: "Stärken auf den Platz bringen"

Hamburg - Vorfreude beim FC St. Pauli: Nach dem starken Saisonauftakt gegen Holstein Kiel (3:0) geht es für die Kiezkicker am Sonntag (13.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue weiter.

St.-Pauli-Coach Timo Schultz (43) erwartet gegen den FC Erzgebirge Aue ein intensives Spiel, in dem seine Mannschaft ihrer Stärken auf den Platz bringen soll.
St.-Pauli-Coach Timo Schultz (43) erwartet gegen den FC Erzgebirge Aue ein intensives Spiel, in dem seine Mannschaft ihrer Stärken auf den Platz bringen soll.  © Christian Charisius/dpa

Coach Timo Schultz (43) zeigte sich in der Pressekonferenz am Freitag voller Tatendrang: "Ich bin sehr positiv gestimmt, dass wir unsere Stärken wieder auf den Platz bringen. Das sollte immer unser Ziel sein, egal wie der Gegner heißt", erklärte der 43-Jährige.

Von den Gastgebern erwartet der Übungsleiter, dass sie "maximal investieren" werden. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir auf einen Gegner treffen, der eine sehr hohe Laufbereitschaft und große Kampfkraft an den Tag legen wird", prophezeite der Ex-Profi.

Ankommen werde es daher darauf, das intensive Spiel der Hausherren anzunehmen, im Ballbesitz aber auch "sein eigenes Ding" durchzuziehen.

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"Das können wir, das haben wir in den vergangenen Monaten gezeigt und dementsprechend bin ich überzeugt davon, dass die Truppe das auch wieder abrufen kann", war der 43-Jährige guter Dinge.

Personell könne er dabei auf den gleichen Kader zurückgreifen wie gegen Kiel. Auch die zuletzt gesundheitlich angeschlagenen Luca Zander (25) und Christopher Buchtmann (29) werden aller Voraussicht nach zur Verfügung stehen, ebenso wie Sechser Eric Smith (24).

FCSP-Trainer Timo Schutz will die Euphorie nicht bremsen

Der 43-Jährige hatte beim 3:0-Sieg gegen Holstein Kiel viel zu jubeln. Die aktuelle Euphorie um sein Team will er nicht bremsen.
Der 43-Jährige hatte beim 3:0-Sieg gegen Holstein Kiel viel zu jubeln. Die aktuelle Euphorie um sein Team will er nicht bremsen.  © Axel Heimken/dpa

Die nach dem bärenstarken Start in die Saison aufkommende Euphorie wollte der Trainer nicht bremsen: "Ich bin der Letzte, der sagt, so gut sind wir eigentlich gar nicht. Wir können richtig gut Fußball spielen und von den Abläufen her sind wir wirklich gut aufgestellt."

Um seriös bewerten zu können, wo sich der FCSP leistungstechnisch in der Liga einordne, sei es aus seiner Sicht jedoch noch viel zu früh.

"Genauso wenig, wie wir nach einem Sieg jetzt Aufstiegskandidat Nummer eins sind, wären wir nach einer Niederlage auch nicht gleich ein Abstiegskandidat", gab er zu bedenken.

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Dennoch sei insbesondere die Breite im Kader ein Trumpf des Kiezklubs und vor allem in der Offensive gebe es in Ergänzung zu den gesetzten Guido Burgstaller (32) und Daniel-Kofi Kyereh (25) viele verschiedene Möglichkeiten.

"Maximilian Dittgen (26), Simon Makienok (30) und Lukas Daschner (22) sind sehr nah beieinander und jeder verkörpert auf seine Art und Weise einen eigenen Stürmertypen. Es kann sein, dass wir da auch von Spiel zu Spiel tauschen", gab der Coach abschließend zu Protokoll.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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