Ex-Präsident Littmann sieht St. Pauli dauerhaft in der 1. Liga

Hamburg - Der frühere Vereinspräsident Corny Littmann sieht für den Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli die Chance, am Stadtrivalen Hamburger SV vorbeizuziehen.

Corny Littmann ist jetzt Theatermacher und war früher Vereinspräsident des FC St. Pauli. (Archivbild)
Corny Littmann ist jetzt Theatermacher und war früher Vereinspräsident des FC St. Pauli. (Archivbild)  © Markus Scholz/dpa

Es gehe nicht nur um die Möglichkeit, Stadtmeister zu werden, "sondern auch grundsätzlich die Nummer eins zu sein", sagte Littmann der Hamburger Morgenpost

"Die Möglichkeit war nie größer als jetzt. Im Gegensatz zum HSV ist St. Pauli ein wirtschaftlich solider Verein, finanziell sogar einer der gesündesten der 2. Liga."

Als mittelfristiges Ziel für den FC St. Pauli nennt Littmann die Bundesliga

"Hamburg braucht einen Erstligaverein. Auch St. Pauli kann diesen Platz einnehmen, hat genug Potenzial in jeder Beziehung, um dauerhaft in der Ersten Liga zu spielen."

Der Theater-Inhaber richtete aber auch warnende Worte an seinen Ex-Club. 

"Wenn es nicht gelingt, die Mannschaft aufgrund der guten finanziellen Situation so zusammenzustellen, dass sie im oberen Drittel mitspielt, dann könnte es große Schwierigkeiten geben", sagte er. 

Littmann fehlt ein erkennbares Konzept

Littmann beklagte, dass es "zu viele Veränderungen auf dem Posten des Trainers, des Sport- und des Scouting-Chefs" gegeben habe. 

"Zu viele Wechsel gefährden den Erfolg", mahnte er.

Zudem fehlt dem 67 Jahre alten Theatermacher ein klarer Kurs im Verein. 

"Für mich ist in den vergangenen Jahren wenig erkennbar gewesen, was der Verein für ein Konzept, für eine Strategie hat. Ich habe mich oft gefragt: Wohin will der Verein eigentlich?"

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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