FC St. Pauli empfängt den FC Ingolstadt: Alle wichtigen Infos zur Begegnung

Hamburg - Folgt Heimsieg Nummer vier? Der FC St. Pauli ist im Duell mit Aufsteiger FC Ingolstadt am Sonntag (13.30 Uhr) der klare Favorit. Die Kiezkicker wollen ihre Heimserie gegen den Tabellenvorletzten fortsetzen. TAG24 hat alle wichtigen Infos zur Partie für Euch auf einen Blick zusammengefasst.

Beim letzten Duell der beiden Mannschaften erzielte Alex Meier (am Boden) den Siegtreffer. Gemeinsam mit Ersin Zehir (rechts) und Luca Zander jubelt er über das Tor.
Beim letzten Duell der beiden Mannschaften erzielte Alex Meier (am Boden) den Siegtreffer. Gemeinsam mit Ersin Zehir (rechts) und Luca Zander jubelt er über das Tor.  © Axel Heimken/dpa

Die voraussichtlichen Aufstellungen

St. Pauli: Vasilj - Zander, Ziereis, Medic, Paqarada - Aremu - Benatelli, Hartel - Kyereh - Makienok, Burgstaller

Ingolstadt: Buntic - Heinloth, Röseler, Schröck, D. Franke - Röhl, Linsmayer - Gebauer, Bilbija - Eckert Ayensa, Pat. Schmidt

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Die Bilanz

14-mal trafen die Kiezkicker auf die Schanzer. Dabei verließen die Norddeutschen den Platz siebenmal als Sieger, dreimal siegten die Bayern.

Am Millerntor lautet die Bilanz aus St.-Pauli-Sicht: Drei Siege, drei Unentschieden und eine derbe 0:4-Packung im September 2017.

Das letzte Duell

Ende Februar 2019 duellierten sich beide Teams zuletzt. Durch ein Tor von Alexander Meier gewannen die Kiezkicker mit 1:0.

FC St. Pauli und der FC Ingolstadt verloren ihr jeweils letztes Spiel

Ingolstadt-Trainer Roberto Pätzold (42, links) und St.-Pauli-Coach Timo Schultz (44) sind gerne aktiv an der Seitenlinie unterwegs.
Ingolstadt-Trainer Roberto Pätzold (42, links) und St.-Pauli-Coach Timo Schultz (44) sind gerne aktiv an der Seitenlinie unterwegs.  © Fotomontage: Uwe Anspach/dpa, Christian Charisius/dpa

Die Form

Auch wenn St. Pauli die letzte Partie bei Hannover 96 mit 0:1 verlor, zu Hause am Millerntor konnten die Kiezkicker alle drei bisherigen Heimspiele gewinnen und schlugen dabei Holstein Kiel, den HSV und Tabellenführer Jahn Regensburg.

Nach der Länderspielpause setzte es für Ingolstadt eine 0:3-Packung gegen Werder Bremen. Zuvor holten sie allerdings beim 2:0 in Sandhausen ihren ersten Dreier in der Saison.

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Das sagen die Trainer

St.-Pauli-Trainer Timo Schultz (44) über Ingolstadt: "Sie sind eine der laufstärksten Mannschaften der Liga und haben eine sehr hohe Sprintfähigkeit. Da wissen wir schon jetzt, dass einiges auf uns zukommen wird. Sie haben vorne eine individuelle Stärke, womit sie jeden Gegner ärgern können."

FCI-Trainer Roberto Pätzold (42) über die Kiezkicker: "Mit St. Pauli haben wir eine sehr heimstarke Mannschaft vor der Brust, die sich sehr viele Torchancen erarbeitet."

Zuschauer-Saisonrekord am Millerntor erwartet

Während Dennis Eckert Ayensa (links) am Millerntor für Ingolstadt auflaufen wird, fallen Marc Stendera (unten) und Stefan Kutschke bei den Schanzern aus.
Während Dennis Eckert Ayensa (links) am Millerntor für Ingolstadt auflaufen wird, fallen Marc Stendera (unten) und Stefan Kutschke bei den Schanzern aus.  © Matthias Balk/dpa

Diese Spieler fehlen

St. Pauli: Etienne Amenyido (23, Aufbautraining), Christopher Avevor (29, Aufbautraining nach Sprunggelenk-OP), Lukas Daschner (22, Bänder- und Kapselverletzung im Knie), Igor Matanovic (19, Leistenprobleme), Eric Smith (24, Leistenprobleme)

Ingolstadt: Yassin Ben Balla (25, Reha-Programm), Caniggia Elva (25, Aufbautraining), Marcel Gaus (32, Knie-OP), Thomas Keller (22, Leistenverletzung), Jonathan Kotzke (31, Aufbautraining), Stefan Kutschke (32, Kapselverletzung im Knie), Jan-Hendrik Marx (26, Sprunggelenkverletzung), Marc Stendera (25, Knieverletzung), Patrick Sussek (21, Aufbautraining)

Player-to-watch

Im Normalfall würden sich bei den Schanzern die Blicke auf Marc Stendera oder Stefan Kutschke richten. Doch die beiden Kicker fallen verletzt aus.

So rückt der zweitligaerfahrene Stürmer Patrick Schmidt (28) in den Fokus. Nach einer erfolgreichen Saison 2019/20 bei Dynamo Dresden, versuchte sich der 28-Jährige beim 1. FC Heidenheim, konnte dort aber nicht an die guten Leistungen anknüpfen. In Ingolstadt soll das wieder besser werden.

So viele Zuschauer dürfen ins Stadion

15.000 Zuschauer sind am Sonntag am Millerntor zugelassen. Rund 200 Fans aus Ingolstadt treten die Reise in den Norden an.

Titelfoto: Fotomontage: Uwe Anspach/dpa, Christian Charisius/dpa

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