FC St. Pauli empfängt den SC Paderborn: Die letzten Infos zum Zweitliga-Spitzenspiel

Hamburg - Bekommt der FC St. Pauli wieder die Kurve? Die Kiezkicker empfangen am Samstagabend (20.30 Uhr) im Zweitliga-Spitzenspiel den SC Paderborn. TAG24 hat alle wichtigen Informationen für Euch auf einen Blick zusammengefasst.

Die Diskussionen brachten alle nichts! Schiedsrichter Benjamin Brand (rechts) stellte St.-Pauli-Kapitän Philipp Ziereis (links) nach wenigen Minuten vom Platz.
Die Diskussionen brachten alle nichts! Schiedsrichter Benjamin Brand (rechts) stellte St.-Pauli-Kapitän Philipp Ziereis (links) nach wenigen Minuten vom Platz.  © David Inderlied/dpa

Die voraussichtlichen Aufstellungen

St. Pauli: Vasilj - Zander, Medic, J. Lawrence, Paqarada - Smith - Becker, Hartel - Irvine - Burgstaller, Amenyido

SCP: Huth - Ma. Schuster, Hünemeier, Correia, Justvan - Schallenberg - Srbeny, Klement - Muslija - Platte, Cuni

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Die Bilanz

Die spricht mit einem Blick auf die Historie der Partie für die Ostwestfalen. Von bislang 22 Duellen konnte der SCP elf Partien gewinnen, St. Pauli hingegen nur sieben.

Die letzten drei Begegnungen konnte allesamt Paderborn für sich entscheiden. Genau also ab dem Zeitpunkt, wo Timo Schultz (44) das Ruder bei den Kiezkickern übernahm.

Das letzte Duell

Das Hinspiel in der Benteler-Arena gewann der SCP mit 3:1.

Nach dem frühen Platzverweis für St.-Pauli-Kapitän Philipp Ziereis brachte Guido Burgstaller die Gäste sogar in Führung (28. Minute), doch ein Eigentor von Adam Dzwigala (44.) sowie Tore von Kai Pröger (65.) und Sven Michel (90.) besiegelten den Heimsieg der Ostwestfalen.

FC St. Pauli und SC Paderborn in der zweiten Liga mit Schwächephase

Während SCP-Trainer Lukas Kwasniok (40, links) am Spielfeldrand auf und ab rennt, ist FCSP-Coach Timo Schultz (44) nordisch zurückhaltend.
Während SCP-Trainer Lukas Kwasniok (40, links) am Spielfeldrand auf und ab rennt, ist FCSP-Coach Timo Schultz (44) nordisch zurückhaltend.  © Roland Weihrauch/dpa, Friso Gentsch/dpa

Die Form

In der Liga konnten beide Mannschaften zuletzt nicht glänzen. St. Pauli holte aus den zurückliegenden vier Partien nur zwei Zähler, Paderborn immerhin einen mehr.

In der Länderspielpause trennten sich die Kiezkicker von Liga-Konkurrent Holstein Kiel 3:3, der SCP gewann ein Testspiel gegen den Erstligisten Arminia Bielefeld mit 2:0.

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Das sagen die Trainer

FCSP-Trainer Timo Schultz (44) über den SCP: "Mit den Neuverpflichtungen Florent Muslija und Philipp Klement haben sie sehr gute Spieler, um mit einer Raute spielen zu können. Sie haben eine sehr ausgewogene Mannschaft, die taktisch sehr flexibel ist - sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wir werden sicherlich ein besonderes Augenmerk auf ihre Umschaltsituationen legen. Sie haben eine top Mannschaft, die in der Winterpause hervorragend ergänzt wurde."

SCP-Trainer Lukas Kwasniok (40) über den FC St. Pauli: "St. Pauli hat den Platz in der oberen Tabelle ja nicht zugelost bekommen, sondern sich den Stand erarbeitet. Wir sind gewappnet, dass wir dort mit dem nötigen Respekt auftreten, aber nicht ängstlich. Und Flutlicht am Millerntor - besser geht's nicht. Wir gehen diese Aufgabe voller Enthusiasmus und Vorfreude an. Aber auch mit der nötigen Demut."

FC St. Pauli verzichtet aufgrund der Kürze auf die Corona-Vollauslastung des Millerntor-Stadions

Paderborn Winter-Neuzugang Florent Muslija (22, links) sorgte mit einem sehenswerten Treffer gegen Werder Bremen für Aufsehen.
Paderborn Winter-Neuzugang Florent Muslija (22, links) sorgte mit einem sehenswerten Treffer gegen Werder Bremen für Aufsehen.  © Friso Gentsch/dpa

Diese Spieler fehlen

St. Pauli: Aremu (22, nicht im Kader), Christopher Avevor (29, Aufbautraining nach Sprunggelenk-OP), Christopher Buchtmann (29, COVID-19), Daniel-Kofi Kyereh (25, Aufbautraining), Jannes Wieckhoff (21, Knie-OP)

Paderborn: Frederic Ananou (24, Kapselverletzung am rechten Sprunggelenk), Marcel Mehlem (26, Wadenprobleme)

Player-to-watch

Nach dem Weggang von Top-Scorer Sven Michel (31) zu Union Berlin ist beim SCP das Kollektiv zu nennen.

Aus diesem stach aber vor allem Winter-Neuzugang Florent Muslija (22) hervor. Bei der spektakulären 3:4-Niederlage gegen Werder Bremen überzeugte der Mittelfeldspieler mit einem Doppelpack.

So viele Zuschauer dürfen ins Stadion

Nach den neuesten Corona-Verordnungen dürfen am Samstagabend 10.000 Zuschauer ins Millerntor. Der Verein wird wahrscheinlich aber nur rund die Hälfte an Fans zulassen.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa, Friso Gentsch/dpa

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