FC St. Pauli: Irvine verliert erstmals nach elf Siegen, Kyereh sammelt weiter Minuten

Hamburg - Licht und Schatten! St. Paulis Nationalspieler kehren mit gemischten Gefühlen zurück in ihre sportliche Heimat. Während ein Akteur einen neuen Weltrekord mit seinem Team aufstellte, fristeten andere ein Dasein auf der Bank.

Jackson Irvine (28, rechts) musste mit Australien gegen Japan ran und verlor erstmals nach elf Siegen in der WM-Qualifikation wieder eine Partie.
Jackson Irvine (28, rechts) musste mit Australien gegen Japan ran und verlor erstmals nach elf Siegen in der WM-Qualifikation wieder eine Partie.  © Shuji Kajiyama/AP/dpa

Elf Siege in Serie in einer WM-Qualifikation hatte zuvor noch keine Nation geschafft. Jackson Irvine (28) und seine Australier schon. Am Dienstag sollte Sieg Nummer zwölf gegen Japan folgen, doch daraus wurde nichts.

Die "Socceroos" unterlagen mit 1:2 und müssen nun ein wenig um die WM-Teilnahme bangen.

Wie schon gegen den Oman (3:1) stand der 28-Jährige auch gegen Japan in der Startelf, spielte nun aber durch. Im 40. Länderspiel war es für Irvine erst die neunte Niederlage.

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Daniel-Kofi Kyereh (26) hat sich bei Ghana zum Joker hochgearbeitet. Wie schon im Hinspiel (3:1) durfte der Angreifer auch im Rückspiel gegen Simbabwe auflaufen.

Beim 1:0-Erfolg am Dienstag wurde der 26-Jährige in der 60. Minute eingewechselt und steht nun bei drei Einsätzen für die "Black Stars".

Mit dem Sieg bleibt Ghana an Tabellenführer Südafrika dran. Nur der Erste qualifiziert sich für die nächste Runde.

Nikola Vasilj und James Lawrence spielen keine Minute

Weniger erfolgreich, zumindest aus persönlicher Sicht, lief es für die beiden Kiezkicker Nikola Vasilj (25) und James Lawrence (29). Beide Spieler feierten mit ihren Nationalmannschaften jeweils einen Sieg und ein Unentschieden. Zum Einsatz kamen sie aber nicht.

Für Youngster Marcel Beifus (19) startete das Abenteuer U-Nationalmannschaft mit der Partie gegen Polen. Beim 0:0 durfte er gleich über 90 Minuten ran.

In der folgenden Begegnung gegen Rumänien (4:0) blieb der Verteidiger aber komplett außen vor und stand noch nicht einmal im Kader. Über eine mögliche Verletzung ist nichts bekannt.

Titelfoto: Shuji Kajiyama/AP/dpa

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