FC St. Pauli kassiert kurz vor Schluss bittere Niederlage gegen den VfL Osnabrück!

Hamburg - Das ist bitter! Im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück war der FC St. Pauli die klar bessere Mannschaft, verlor durch ein spätes Gegentor jedoch mit 0:1 (0:0).

Kein Glück: St. Paulis-Stürmer Borys Taschchy (l.) und Simon Makienok ärgern sich über eine vergebene Chance.
Kein Glück: St. Paulis-Stürmer Borys Taschchy (l.) und Simon Makienok ärgern sich über eine vergebene Chance.  © Axel Heimken/dpa

Das Tor des Tages im leeren Millerntor-Stadion erzielte David Blacha per Abstauber in der 86. Minute.

Im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Paderborn wechselte Coach Timo Schultz (43) doppelt: Rico Benatelli ersetzte Maximilian Dittgen und Philipp Ziereis vertrat den angeschlagenen Christopher Avevor als Kapitän.

Die Hausherren erwischten den besseren Start und kamen durch Finn Ole Becker zu zwei frühen Abschlüssen (8./10.). Den Hamburgern gelang es in der Anfangsphase sehr erfolgreich, das Spiel des VfL früh zu stören und die Gäste so nicht nur Entfaltung kommen zu lassen.

Die Braun-Weißen wirkten insgesamt frischer und hatten kurz darauf eine weitere gute Chance durch Benatelli, dessen Schuss im letzten Moment geblockt wurde (15.).

Anschließend flachte das Spiel merklich ab und beide Mannschaften hielten sich überwiegend mit dem traditionellen Mittelfeldgeplänkel auf.

Erst in der 39. Minute trat der FCSP durch einen letztlich ungefährlichen Kopfball von Simon Makienok wieder offensiv in Erscheinung.

Die Startelf des FC St. Pauli gegen den VfL Osnabrück

Die Anfangsformation des VfL Osnabrück gegen den FC St. Pauli

David Blacha trifft spät für den VfL Osnabrück gegen den FC St. Pauli

Osnabrücks Etienne Amenyido (l.) und St. Paulis Rodrigo Zalazar im Mittelfeld-Zweikampf.
Osnabrücks Etienne Amenyido (l.) und St. Paulis Rodrigo Zalazar im Mittelfeld-Zweikampf.  © Axel Heimken/dpa

Auch nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck spielte sich das Geschehen zunächst vorrangig zwischen den beiden Strafräumen ab.

In der 56. Minute kam Makienok dann jedoch zur bis dahin besten Chance des Spiels: Nach Vorarbeit von Daniel-Kofi Kyereh zog der Sturm-Hüne im Sechzehner ab, scheiterte allerdings am gut reagierenden VfL-Keeper Philipp Kühn.

Kurz darauf zirkelte Rodrigo Zalazar einen direkten Freistoß sehenswert auf den Kasten der Gäste, den Torwart Kühn gerade noch um den Pfosten lenken konnte (66.). Die Kiezkicker blieben weiterhin am Drücker, ließen aber in den entscheidenden Momenten die nötige Durchschlagskraft vermissen.

Und als alle sich schon mit einem Remis arrangiert hatten, jubelte plötzlich Osnabrück! Einen Schuss von Etienne Amenyido aus rund 13 Metern konnte FCSP-Keeper Robin Himmelmann noch mit dem Fuß abwehren, doch der Abpraller landete direkt vor Blacha, der nur noch einschieben musste (86.).

Die St. Paulianer warfen in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne, doch ein letzter Kopfball von Makienok in der 94. Minute flog knapp über den Osnabrücker Kasten.

Für den FCSP geht es nun am 5. Dezember (13 Uhr) mit dem Nordderby bei Eintracht Braunschweig weiter.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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