FCSP-Volltreffer Nikola Vasilj: "Dieser Klub ist etwas Besonderes"

Hamburg - Er ist einer der Gründe für den starken Saisonstart des FC St. Pauli: Keeper Nikola Vasilj (25)! Der 25-Jährige hat bereits mehrfach nachgewiesen, dass seine Verpflichtung ein absoluter Volltreffer war.

Keeper Nikola Vasilj (25, r.) hat sich in wenigen Monaten beim FC St. Pauli zum Leistungsträger entwickelt.
Keeper Nikola Vasilj (25, r.) hat sich in wenigen Monaten beim FC St. Pauli zum Leistungsträger entwickelt.  © Axel Heimken/dpa

Mit durchweg starken Leistungen gibt der Bosnier der Hintermannschaft der Kiezkicker aktuell die nötige Sicherheit und packt, sofern nötig, auch schon mal die ein oder andere Monster-Parade aus.

"Ich fühle mich sehr wohl bei St. Pauli und hoffe, dass ich der Mannschaft weiterhin helfen kann", erklärte der Schlussmann am Dienstag in einer Medienrunde.

Hilfreich sind seine Paraden allemal: Erst am Samstag gegen den Karlsruher SC (3:1) verhinderte Vasilj das ein oder andere Gegentor, reagierte insbesondere gegen KSC-Knipser Philipp Hofmann (28) zweimal herausragend.

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"Ich glaube, das war das beste Spiel von mir bis jetzt", unterstrich der Torwart, den der FCSP im Sommer ablösefrei vom ukrainischen Europa-League-Teilnehmer Zorya Lugansk verpflichtet hat.

Dass er dennoch ein Gegentor kassierte, habe ihn ordentlich auf die Palme gebracht. "Ich war sehr wütend, weil das Gegentor unnötig war und ich jedes Spiel zu Null spielen will", machte der Rückhalt klar.

St. Paulis Torwart Nikola Vasilj will irgendwann in der Bundesliga spielen

Richtig starker Torwart: Hier pariert Vasilj (vorne) am 4. Spieltag den Elfmeter von Paderborns Dennis Srbeny (2.v.r.).
Richtig starker Torwart: Hier pariert Vasilj (vorne) am 4. Spieltag den Elfmeter von Paderborns Dennis Srbeny (2.v.r.).  © David Inderlied/dpa

Nichtsdestotrotz sei er sehr glücklich über den guten Start des Teams und seine ersten Monate im Verein. "Dieser Klub ist etwas Besonderes, das konnte ich von der ersten Sekunde an spüren", verdeutlichte der Keeper.

Vor allem die "unglaublichen" Fans und die Leidenschaft jedes Einzelnen hätten es dem 25-Jährigen angetan. Für das kommende Heimspiel gegen Dynamo Dresden hoffe er daher auf eine ähnliche Atmosphäre im Millerntor-Stadion wie gegen den HSV (3:2).

Trotz des sehr guten Starts in die 2. Bundesliga wollte Vasilj von einem möglichen Aufstieg (noch) nichts wissen: "Die Saison ist lang und wir haben erst acht Spiele gehabt", relativierte er.

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Das Team müsse weiter hart arbeiten und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. "Und dann schauen wir, was passiert", erläuterte der Schlussmann.

Sein persönliches Ziel sei es aber auf jeden Fall, irgendwann im deutschen Oberhaus zu spielen. "Ich glaube, dass jeder Spieler in der Bundesliga spielen will", so der Bosnier. Vielleicht gelingt ihm das ja sogar mit dem FC St. Pauli.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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