FC St. Pauli weiter auf dem Vormarsch: "Damit können wir gut leben"

Hamburg - Der FC St. Pauli bleibt die Mannschaft der Stunde in der 2. Fußball-Bundesliga! Im Nordderby ließen die Kiezkicker Eintracht Braunschweig beim 2:0 (2:0) keine Chance und rückte in der Tabelle auf Platz acht vor.

St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh und Braunschweigs Yassin Ben Balla (l.) im Zweikampf um den Ball.
St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh und Braunschweigs Yassin Ben Balla (l.) im Zweikampf um den Ball.  © Christian Charisius/dpa/Pool/dpa

Omar Marmoush (7. Minute) und Daniel-Kofi Kyereh (14.) erzielten am Montagabend die Tore für die Kiezkicker, die nur eine ihrer letzten neun Begegnungen verloren.

Die zuletzt aufstrebenden Gäste kassierten nach fünf Partien ohne Niederlage wieder einen Rückschlag und gehen von Abstiegs-Relegationsrang 16 in das nächste Derby am Wochenende gegen den VfL Osnabrück.

"Wir haben eben darüber gesprochen, dass wir das Ding klarer hätten runterspielen können", sagte Kyereh nach dem deutlich zu niedrig ausgefallenen Sieg.

"Aber wir haben 2:0 gewonnen, damit können wir gut leben", ergänzte der achtmalige Saisontorschütze. Gar nicht zufrieden waren die Niedersachsen.

"Wir haben das Spiel in der Anfangsphase verloren, da waren wir zu harmlos, zu zurückhaltend", gab Eintracht-Stürmer Nick Proschwitz selbstkritisch zu.

Kiezkicker setzen voll auf Angriff

Für die personell gebeutelten Braunschweiger, die zwei Profis und Chefcoach Daniel Meyer wegen positiver Coronatests sowie drei weitere Stammkräfte ersetzen mussten, kam es in der Tat knüppeldick.

Marmoush ließ Gegenspieler Nico Klaß alt aussehen und schoss mit der ersten Chance trocken zur raschen Führung ein. Sieben Minuten später setzte der Torschütze Kyereh in Szene, der umkurvte Keeper Jasmin Fejzic und traf sicher. Marmoush (18./Pfostenkopfball) und Guido Burgstaller (35.), der freistehend verzog, verpassten die frühe Vorentscheidung.

Nach der Pause setzten die Hausherren gegen die offensiv kaum in Erscheinung getretenen Gäste weiter voll auf Angriff. Doch Rodrigo Zalazar (48.), Burgstaller (52.), Marmoush (54.) und Lukas Daschner (73.) betrieben Chancenwucher.

Proschwitz hatte im Gegenzug die erste Chance für die auswärts weiter allein sieglose Eintracht, doch er verzog (74.).

Igor Matanovic (90.) für St. Pauli und auf der anderen Seite Patrick Kammerbauer (90.+2) ließen dann noch die letzten Gelegenheiten im mittlerweile verschneiten Millerntor-Stadion aus.

Jubel am verschneiten Millerntor

Titelfoto: Christian Charisius/dpa/Pool/dpa

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