Medienberichte: Ist Himmelmann für sein Aus beim FC St. Pauli etwa selbst verantwortlich?

Hamburg - Diese Vertragsauflösung hatte für mächtig Wirbel gesorgt: Letzte Woche gaben der FC St. Pauli und sein langjähriger Stammkeeper Robin Himmelmann (31) bekannt, mit sofortiger Wirkung getrennte Wege zu gehen.

Laut Medienberichten könnte Ex-St. Pauli-Torwart Robin Himmelmann selbst für sein Aus beim Kiezklub verantwortlich sein. (Archivfoto)
Laut Medienberichten könnte Ex-St. Pauli-Torwart Robin Himmelmann selbst für sein Aus beim Kiezklub verantwortlich sein. (Archivfoto)  © Selim Sudheimer/dpa

Zwar geriet der "Fall Himmelmann" durch den Last-Minute-Sieg bei Hannover 96 etwas in den Hintergrund, nichtsdestotrotz sahen sich die Verantworlichen des Vereins wegen ihres Umgangs mit der langjährigen Nummer Eins heftiger Kritik ausgesetzt.

Viele Fans konnten nicht verstehen, wie man "einen so verdienten Spieler so abservieren konnte".

Wie jetzt bekannt wurde, könnte sich der 31-jährige Schlussmann jedoch nicht so tadellos verhalten haben, wie viele Anhänger es zu glauben wissen.

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Die Hamburger Morgenpost schreibt mit Verweis auf die Sport Bild nämlich, dass sich Himmelmann angeblich im Training hängengelassen haben soll und sich darüber hinaus mehrmals vom Auslaufen oder Training abgemeldet haben soll.

Als Konsequenz habe sich die sportliche Leitung dazu entschieden, "lieber fünf Tage lang einen Shitstorm zu ernten, als fünf Monate lang ein Problem in der Kabine zu haben" und sich von dem 31-Jährigen getrennt.

Ob an den Berichten etwas dran ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt schwer sagen.

Titelfoto: Selim Sudheimer/dpa

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