FC St. Pauli wegen Corona in Geldnot: Was Hoffnung macht

Hamburg – Aufsichtsratschefin Sandra Schwedler vom FC St. Pauli nennt den Fußball-Zweitligisten "schwer getroffen von Corona", hat aber auch hoffnungsvolle Aspekte ausgemacht. 

Blick auf den leeren Platz mit der leeren Tribüne vor dem Spiel.
Blick auf den leeren Platz mit der leeren Tribüne vor dem Spiel.  © Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

"Was uns aber relative Sicherheit verschafft, ist das gute und konservative Wirtschaften der vergangenen Jahre. 

Diese Basis rettet uns gerade", sagte Schwedler im Podcast "Millerntalk" des "Hamburger Abendblatt". "Es wäre aber Blödsinn zu sagen, wir schiffen locker durch die Pandemie."

Schwedler sprach nicht nur die Millionenverluste im Fußball an, sondern auch die Situation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Verein, die im Homeoffice tätig sind oder in Kurzarbeit waren. 

"Was hat Corona überhaupt für Auswirkungen für die Menschen und die sporttreibenden Abteilungen? Wir wissen nicht, wie es weitergeht, haben uns aber inzwischen daran gewöhnt, nur auf Sicht zu fahren", sagte Schwedler und beschrieb das bevorstehende Frühjahr als hart.


"Wir gucken jetzt schon: Wo kriegen wir Gelder her? Wie sichern wir die Liquidität? Ein Investor, an den wir Anteile verkaufen, spielt bei uns keine Rolle. Das wollen wir ebenso wenig wie den Verkauf des Stadionnamens", betonte die Aufsichtsratschefin.

Titelfoto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

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