St. Pauli-Coach zu Corona-Schutz: "Freundin zum Einkaufen schicken"

Hamburg – Trainer Timo Schultz vom FC St. Pauli ruft angesichts der steigenden Corona-Infektionen seine Spieler dazu auf, sich bestmöglich zu schützen. 

St. Paulis Trainer Timo Schultz mit Mund-Nasen-Schutz vor dem Spiel.
St. Paulis Trainer Timo Schultz mit Mund-Nasen-Schutz vor dem Spiel.  © Selim Sudheimer/dpa

"Das ist ein großes Thema bei uns. Wir tun alles dafür, dass wir keinen Corona-Fall haben: Abstand halten, Masken tragen, Menschenmassen meiden und lieber einmal die Freundin zum Einkaufen schicken. Aber sicher ist niemand", sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten am Donnerstag in Hamburg.

Vor dem Gastspiel bei Darmstadt 98 am Samstag (13 Uhr/Sky) bangt der Kiezclub um den Einsatz von Christopher Avevor. "Er hat einen Tritt abbekommen. Daher müssen wir abwarten", sagte Schultz. 

Für einen längeren Zeitraum fehlen wird der erst kürzlich verpflichtete Stürmer Guido Burgstaller, der aufgrund einer Gefäßverletzung im Bauchraum operiert werden muss. 

"Das ist bitter für ihn, weil ihm jedes Spiel guttun würde", meinte Schultz, der seine Mannschaft trotzdem gut aufgestellt sieht: "Wir haben auch andere Spieler, die das auffangen werden und für ihn in die Bresche springen."

Der FC St. Pauli steht nach vier Spieltagen auf Tabellenplatz sieben, hat aber seit Februar kein Auswärtsspiel mehr gewonnen. 

Laut Schultz habe dies jedoch keine Aussagekraft: "Wir haben in Sandhausen und in Bochum zwei gute Auswärtsspiele gemacht. Ich sehe da keine Problematik." Darmstadt ist Tabellen-Elfter, hat aber ein Spiel weniger bestritten. 

"Darmstadt ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Sie haben nicht nur hervorragende Einzelspieler wie Serdar Dursun, sondern funktionieren auch als Mannschaft sehr gut", meinte Schultz.

Titelfoto: Selim Sudheimer/dpa

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