FC St. Pauli: Jetzt wehrt sich Trainer Luhukay gegen Kritik

Hamburg - Nach der zuletzt immer lauter werdenden Kritik an seiner Person wehrte sich St. Pauli-Trainer Jos Luhukay am Freitag vehement und bestritt gleichzeitig ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis zwischen ihm und der Mannschaft. 

St. Pauli Trainer Jos Luhukay im Stadion.
St. Pauli Trainer Jos Luhukay im Stadion.  © Swen Pförtner/dpa

Zuletzt sorgten Aussagen des Niederländers über die unzureichende Qualität der Spieler oder seine lautstarke Kritik an Stürmer Henk Veerman beim Gang in die Halbzeitpause des Spiels gegen Erzgebirge Aue (2:1) für Aufsehen.

Luhukay zu der anschließenden Berichterstattung: "Ich bin als Mensch und Trainer 26 Jahre in Deutschland dabei. Da kann man den Trainer nicht so niedermachen." Er forderte gleichzeitig, "nicht mit Giftpfeilen" auf ihn zu schießen. 

Dennoch bezeichnete der 57-Jährige die Verbalattacke auf Veerman im Nachhinein als Fehler: "Ich will doch nur das Beste. Ich tue alles, um mit St. Pauli erfolgreich zu sein. Dann bin ich der glücklichste Mensch", so Luhukay.  

So habe er auch nach der deftigen 0:4 Klatsche bei Hannover 96 am Mittwoch (TAG24 berichtete) nicht auf die Mannschaft eingeschlagen. In der Fremde steht der Kiezclub in dieser Saison weiter bei nur einem Sieg - und das war beim HSV.

Nichtsdestotrotz hätte der Verein bei einem Sieg am Sonntag gegen Jahn Regensburg (15.30 Uhr) 41 Punkte und damit den Klassenerhalt geschafft. "Wenn wir am Sonntag gewinnen, haben wir unser Ziel erreicht", so Luhukay. 

Wie es nach der turbulenten Spielzeit weitergeht, ist indes noch unklar. Die Klubführung will nach Saisonende das Spieljahr und die Trainerrolle analysieren. Nicht wenige gehen von einer Trennung aus... 

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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