FC St. Pauli zeigt im Testspiel gegen Odense Boldklub gute Moral

Norderstedt - Ein weiterer gelungener Auftritt! Der FC St. Pauli zeigte im Testspiel gegen den dänischen Erstligisten Odense Boldklub eine couragierte Leistung und bewies beim 2:2 (1:0) eine gute Moral.

St.-Pauli-Sturmtank Simon Makienok erzielte das 1:0 für die Kiezkicker und empfahl sich für einen Platz in der Startelf beim Saisonbeginn. (Archivfoto)
St.-Pauli-Sturmtank Simon Makienok erzielte das 1:0 für die Kiezkicker und empfahl sich für einen Platz in der Startelf beim Saisonbeginn. (Archivfoto)  © Axel Heimken/dpa

Den Torreigen vor 600 Zuschauern im Edmund-Plambeck-Stadion in Norderstedt eröffnete Simon Makienok mit dem 1:0 für den Kiezklub (41. Minute), ehe Aron Elis Thrandarson und Bashkim Kadrii (49./59.) die Partie für Odense drehten. Lukas Daschner besorgte anschließend den 2:2-Ausgleich (69.).

FCSP-Coach Timo Schultz entschied sich für folgende Startelf: Nikola Vasilj, Luca Zander, Jakov Medic, Adam Dzwigala, Leart Paqarada, Rico Benatelli, Afeez Aremu, Finn Ole Becker, Maximilian Dittgen, Daniel Kofi Kyereh und Makienok.

Die Kiezkicker starteten gut in die Partie und hatten in Person von Makienok zwei erste gute Gelegenheiten. Der Sturmtank scheiterte jedoch an Odense-Keeper Christensen bzw. setzte das Leder knapp vorbei (8.).

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Auch die Gäste kamen früh zu ihrer ersten richtig guten Chance: Ein Kopfball von Max Fenger landete erst am Pfosten und sprang von dort an den Rücken von Schlussmann Vasilj, der verhindern konnte, dass die Kugel die Linie überquert (12.).

Weitere vier Zeigerumdrehungen später war es wieder der Kiezklub, der die Führung verpasste: Nach einem starken Doppelpass zwischen Kyereh und Becker fackelte der Deutsch-Ghanaer nicht lang, verfehlte den Kasten jedoch knapp (16.). Die Braun-Weißen waren in dieser Phase das bestimmende Team und erspielten sich weitere Möglichkeiten.

Ein Kopfball von Benatelli flog auf das Tornetz (24.), ein Lupfer von Kyereh über den Kasten (31.). So mussten die Fans bis kurz vor der Pause auf die verdiente Führung warten: In der 41. Minute landete das Leder nach einer schönen Kombination über Zander, Becker und Dittgen schließlich bei Makienok, der aus kurzer Distanz zum 1:0-Halbzeitstand einschob.

Startelf des FC St. Pauli für das Testspiel gegen Odense Boldklub

Anfangsformation von Odense Boldklub für das Testspiel gegen den FC St. Pauli

Odense Boldklub dreht die Partie, der FC St. Pauli kommt zurück

FCSP-Coach Timo Schultz sah einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft, die sich nach dem Rückstand zurück in die Partie kämpfte. (Archivfoto)
FCSP-Coach Timo Schultz sah einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft, die sich nach dem Rückstand zurück in die Partie kämpfte. (Archivfoto)  © Christian Charisius/dpa

Für den zweiten Abschnitt tauschte Schultz ordentlich durch und nahm etliche Wechsel vor. Zunächst zeigte sich auch wieder der Kiezklub in der Offensive: Dittgen fasste sich in halblinker Position ein Herz und zog ab, den strammen Schuss konnte Christensen gerade noch so über die Latte lenken (47.).

Die Gäste machten es zwei Minuten später jedoch besser: Nach einer Ecke schraubte sich Thrandarson hoch und köpfte zum 1:1 ein (49.) - ein Rückschlag für den FCSP! Der eingewechselte Guido Burgstaller verpasste wenig später die postwendende Antwort (52.), stattdessen ging Odense sogar in Führung!

In der 59. Minute wurde Kadrii nicht richtig unter Druck gesetzt, zog aus der Distanz ab und jagte die Kugel in den Winkel des Hamburger Tores - 2:1 für den dänischen Erstligisten!

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Die Kiezkicker mussten sich einen Moment schütteln, kamen jedoch durch eine Einzelaktion zurück: Der ebenfalls eingewechselte Daschner setzte sich zunächst im Kopfballduell durch und setzte den Ball anschließend aus rund 20 Metern zum 2:2 neben den rechten Pfosten (69.).

In der Schlussphase war die Begegnung vollkommen offen, der Lucky Punch sollte jedoch keinem Team mehr gelingen. So blieb es schließlich beim 2:2. Für die Kiezkicker geht es am 17. Juli (16 Uhr) mit dem letzten Testspiel vor dem Saisonbeginn gegen Bundesligist Hertha BSC weiter.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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