Maximilian Dittgen bringt sich mit starker Leistung beim FC St. Pauli in Stellung

Hamburg - Er war ein bisschen die Überraschung in der Startelf des FC St. Pauli! Maximilian Dittgen (26) durfte beim 4:1-Heimsieg über den FC Ingolstadt von Beginn an ran und überzeugte auf ganzer Linie.

St. Paulis Angreifer Maximilian Dittgen (26) jubelt über seinen Treffer zum 2:0.
St. Paulis Angreifer Maximilian Dittgen (26) jubelt über seinen Treffer zum 2:0.  © Christian Charisius/dpa

Der bullige Angreifer profitierte dabei von der Ankündigung des Trainers, gegen den Tabellen-Vorletzten einige Änderungen in der Startelf vornehmen zu wollen.

So war Dittgen einer von gleich vier neuen Spielern, die Timo Schultz (44) im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei Hannover 96 von Beginn an auf den Rasen schickte.

Und der 26-Jährige dankte es ihm mit einer richtig starken Leistung.

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Der bullige Angreifer erzielte nicht nur das zwischenzeitliche 2:0 (50. Minute), sondern erspielte sich auch einige Chancen und stellte sich in den Dienst der Mannschaft.

Dies erkannte auch Schultz an. "Es war ein gutes Spiel von ihm. Er hat sich nicht nur Chancen erarbeitet, er hat auch ein Tor gemacht", sagte der Trainer nach der Partie.

Ein kleines Aber gab es dennoch. "Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn er in der ersten Halbzeit schon getroffen hätte."

Maximilian Dittgen lässt das 2:0 vor der Pause liegen, um es besser zu machen

Der 26-Jährige verwertete eine Flanke per Kopf zu seinem ersten Saisontor.
Der 26-Jährige verwertete eine Flanke per Kopf zu seinem ersten Saisontor.  © Christian Charisius/dpa

Da scheiterte Dittgen in der 19. Minute erst per Kopf an FCI-Keeper Fabijan Buntic, in der Nachspielzeit blieb er schließlich im Eins-gegen-Eins zweiter Sieger.

Die Idee mit dem bulligen, aber quirligen Angreifer aufzulaufen, ging voll auf. "Wir haben überlegt, wie man den Gegner am meisten ärgern kann", klärte Coach Schultz auf.

Statt Zielspieler Makienok fiel die Wahl daher auf Dittgen. Er könne mit seinem Tempo für mehr Tiefgang sorgen, lautete die Idee. Der 26-Jährige sollte somit immer wieder in die Schnittstellen der Ingolstädter Abwehr stoßen.

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Und das schaffte der Stürmer, der in dieser Saison erst das zweite Mal in der Startelf stand und das erste Mal über 90 Minuten ran durfte.

Mit dieser Leistung hat der 26-Jährige ein Zeichen an seine Kontrahenten im Angriff der Kiezkicker gesetzt.

Trainer Schultz wird sich über den gestiegenen Konkurrenzkampf im Kader und eine weitere, starke Option im Sturm freuen.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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