Nach Pro-Palästina-Posts von Spielern: FC St. Pauli reagiert!

Hamburg – Nach Posts von einigen seiner Profis zur jüngsten Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts hat der FC St. Pauli reagiert.

Auch Paulis (l-r) Omar Mamoush (22) und Leart Pacarada (26) sorgten mit ihren Pro-Palästina-Posts für Aufsehen.
Auch Paulis (l-r) Omar Mamoush (22) und Leart Pacarada (26) sorgten mit ihren Pro-Palästina-Posts für Aufsehen.  © Stefan Puchner/dpa

"Die Situation ist überaus komplex und entsprechend schwer fällt eine Beurteilung der Geschehnisse" hieß es in einer Stellungnahme vom Dienstagabend.

"Darum haben wir in einem internen Gespräch mit der Mannschaft auf die Komplexität und Vielschichtigkeit des Konflikts sowie der Berichterstattung in den klassischen wie auch sozialen Medien hingewiesen, um die Spieler für das Thema weiter zu sensibilisieren."

Klar sei aber die grundsätzliche Haltung des FC St. Pauli "gegen Krieg, Gewalt und jegliche Formen von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung", schrieb der Verein.

Der Hamburger Klub ermuntert seine Spieler, sich mit Politik auseinanderzusetzen, und nimmt selbst oft Stellung zu gesellschaftlichen Bereichen über den Fußball hinaus.

Die Spieler Omar Marmoush (22), Leart Paqarada (26) und Christopher Avevor (29) hatten sich am Dienstag bei Instagram pro-palästinensisch geäußert.

Die drei St. Pauli-Profis äußerten sich auf Instagram

Raketen-Angriffe mit mehreren Toten

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern hatte sich in den vergangenen Tagen wieder zugespitzt. Militante Palästinenser feuerten nach Angaben der israelischen Armee seit Montag mehr als 800 Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel ab.

Israels Luftwaffe habe ihrerseits rund 500 Ziele in dem abgeschotteten Küstengebiet attackiert. Auf beiden Seiten gab es Todesopfer.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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