St.-Pauli-Hüne Makienok trifft gegen Dynamo und verzichtet auf ausgelassenen Jubel

Dresden/Hamburg - Ausgerechnet Simon Makienok (31)! Der Däne sicherte seinem FC St. Pauli beim 1:1-Unentschieden gegen Ex-Verein Dynamo Dresden einen Punkt.

St.-Pauli-Angreifer Simon Makienok (31) setzt sich im Zweikampf durch und köpft zum 1:1-Ausgleich ein.
St.-Pauli-Angreifer Simon Makienok (31) setzt sich im Zweikampf durch und köpft zum 1:1-Ausgleich ein.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Der Angreifer setzte damit seine Serie fort und erzielte im dritten Spiel in Folge einen Treffer.

Dabei stand der 2,01 Meter große Hüne das erste Mal in dieser Saison gegen seinen ehemaligen Klub auf dem Platz. Beim 3:0-Hinspielerfolg blieb er - wie auch beim 3:2-Sieg nach Verlängerung im DFB-Pokal - ohne Einsatz.

Nun, im Rückspiel, stand Makienok allerdings, wie schon in den beiden vorangegangen Spielen gegen den FC Ingolstadt (3:1) und den Karlsruher SC (3:1) in der Anfangsformation der Kiezkicker.

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Lange Zeit blieb der Angreifer blass. St. Pauli hatte in den ersten 45 Minuten große Probleme mit den defensiv gut stehenden und offensiv agilen Sachsen.

Nach dem Rückstand von Christoph Daferner (20. Minute) blieb es aber ausgerechnet ihm vorbehalten, für den Ausgleich zu sorgen.

Nach einer Ecke von Leart Paqarada (27) irrte Dresden-Torwart Kevin Broll (26) durch den Strafraum, wo Makienok sich durchsetzte und den Ball zum Ausgleich einköpfte.

Simon Makienok spielt beim FC St. Pauli um einen neuen Vertrag

Der Däne jubelte gegen seinen Ex-Verein verhalten.
Der Däne jubelte gegen seinen Ex-Verein verhalten.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Der Däne verzichtete allerdings auf einen ausgelassenen Jubel. Schließlich stand er in der Saison 2019/20 für wenige Monate bei den Sachsen unter Vertrag (neun Einsätze, drei Tore).

Mit dem schmeichelhaften Unentschieden ging es in die Kabine. St. Pauli zeigte sich in der zweiten Hälfe wie ausgewechselt, leistete sich deutlich weniger Fehler, traf aber nur viermal das Aluminium.

So blieb es am Ende beim 1:1, mit dem beide Mannschaften nicht zufrieden waren.

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Makienok fiel bis auf seinen Treffer nicht großartig auf, mit seinem bereits sechsten Saisontor empfahl er sich abermals für einen neuen Vertrag. Denn sein jetziger läuft nach dieser Saison aus.

Laut seinen Aussagen hat es bereits mit den Verantwortlichen Gespräche gegeben, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Belasten tut ihn diese Situation anscheinend nicht. Und so lange er weiterhin trifft, kann die Entscheidung auch noch ein bisschen länger auf sich warten lassen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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