"Ärgerlich!" FSV-Trainer Enochs vermisst nach Nürnberg-Niederlage die Kompaktheit

Zwickau - Hoffentlich war das kein Vorgeschmack auf die neue Saison! Zahlreiche individuelle Fehler machten die guten Auftritte des FSV Zwickau in der vergangenen Zeit am Sonnabend beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg zunichte.

Hier konnte Adam Susac (32, l.) noch gegen Nürnbergs Erik Shuranov (19) retten, später unterlief Zwickaus Defensivmann ein Eigentor.
Hier konnte Adam Susac (32, l.) noch gegen Nürnbergs Erik Shuranov (19) retten, später unterlief Zwickaus Defensivmann ein Eigentor.  © imago images/Zink

Am Ende stand ein ernüchterndes 1:5 (1:1) aus Sicht der Westsachsen und die Erkenntnis: In Sachen Defensivarbeit ist viel, viel Luft nach oben. Trainer Joe Enochs (49): "Wie die Gegentore fallen, ist ärgerlich!"

Im ersten Test nach intensiven Trainingstagen, und dann noch gegen einen höherklassigen, spielstarken Gegner, konnte man vom FSV sicher keine Wunderdinge erwarten.

Dass mit Marius Hauptmann (21), der vor dem 0:1 den Ball verlor, Steffen Nkansah (25), der sich vor dem 1:2 am Fünfmeterraum vom Torschützen Tim Sausen vernaschen ließ, Adam Susac (32), dem ein Eigentor unterlief, und Can Coskun (23), der den Handelfmeter vor dem fünften Gegentor verursachte, ausgerechnet die gestandenen, erfahrenen Spieler patzten, ist bedenklich.

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Es gab auch den einen oder anderen Lichtblick. Dustin Willms (21) zum Beispiel, der in der ersten Halbzeit auf der linken Außenbahn spielte und mit seinem Flachschuss von der Strafraumgrenze das 1:1 erzielte.

FSV-Coach Enochs: "Bei Chemie wollen wir stabiler stehen und das Spiel gewinnen"

Joe Enochs (49) sah beim Test gegen Nürnberg noch viel Luft nach oben.
Joe Enochs (49) sah beim Test gegen Nürnberg noch viel Luft nach oben.  © imago images/Zink

Trainer Joe Enochs konstatierte: "Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In den ersten 45 Minuten haben wir sehr ordentlich gegen den Ball gearbeitet. Nach der Pause waren wir spielerisch besser, haben aber zu viele Chancen zugelassen."

Am Mittwochabend bei der BSG Chemie Leipzig können es seine Jungs wieder besser machen.

Und das erwartet Enochs auch: "Unsere große Stärke ist die Kompaktheit, das Spiel gegen den Ball, keine großen Torchancen zuzulassen."

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"Bei Chemie wollen wir stabiler stehen und das Spiel gewinnen", so der FSV-Coach.

Titelfoto: imago images/Zink

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