FSV Zwickau: Coskun plötzlich Linksverteidiger! "Nichts Neues, jahrelang gespielt"

Zwickau - Nach dem kurzfristigen Ausfall von Abwehrmann Marco Schikora, der das Abschlusstraining des FSV Zwickau mit muskulären Problemen abbrach, musste Trainer Joe Enochs (49) umplanen.

Can Coskun (22, r.) wirft sich in die Flanke des Verlers Aygün Yildirim (25).
Can Coskun (22, r.) wirft sich in die Flanke des Verlers Aygün Yildirim (25).  © imago images/Noah Wedel

Er beorderte in der Partie beim SC Verl (1:1) Can Coskun auf die Position des Linksverteidigers. Der machte seine Sache ordentlich.

"Das war für mich nichts Neues. Ich kenne diese Position, habe jahrelang als Linksverteidiger gespielt", verrät der 22-Jährige, der vor genau einem Jahr von der SpVgg Greuther Fürth zu den Westsachsen gewechselt war.

In Zwickau war er in den vergangenen Wochen meistens auf der linken Außenbahn zu finden.

"Ich versuche immer, mein Bestes für die Mannschaft zu geben. Da ist es mir egal, auf welcher Position ich spiele", betont Coskun, der mit dem Unentschieden gegen Verl gut leben konnte: "Mit etwas Glück ist für uns vielleicht sogar mehr drin. Wir haben nach dem Rückstand Moral bewiesen, uns ins Spiel zurückgekämpft und den Punkt verdient."

Am Samstag geht es mit dem Kellerduell bei der SpVgg Unterhaching für die Zwickauer weiter. "Es wäre gut, dort mal in Führung zu gehen. Gegen einen direkten Konkurrenten gibt das der Mannschaft sicher noch mehr Selbstvertrauen", hofft der Torschütze von Verl, Ronny König, auf den vierten Auswärtssieg.

Gelingt der, zieht der FSV in der Tabelle an den Rand-Münchnern vorbei. Ein wichtiger Offensivmann fehlt: Manfred Starke. Der Vorbereiter von Königs Treffer sah in Verl die fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt.

Titelfoto: imago images/Noah Wedel

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