Darum ist die FSV-Abwehr mittlerweile so sattelfest

Zwickau - Eigentlich heißt es, der Angriff gewinne Spiele, die Abwehr Meisterschaften. Dass da was dran ist, zeigt der FSV Zwickau.

Steffen Nkansah (25, r.) klärte hier vorm Osnabrücker Aaron Opoku.
Steffen Nkansah (25, r.) klärte hier vorm Osnabrücker Aaron Opoku.  © osnapix/Titgemeyer

In den ersten acht Spielen ging die Enochs-Elf fünf Mal 1:0 in Führung, gewann aber keine einzige Partie. Die letzten drei Begegnungen hielt die Null und prompt stellte sich der Erfolg ein, gab es die Siege bei 1860 München (2:0) und am Sonnabend in Osnabrück (1:0).

"Jeder weiß, dass wir gut verteidigen können. Das haben wir letzte und auch schon diese Saison gezeigt", findet Steffen Nkansah (25). Nur fehlten dem Innenverteidiger und seinen Nebenleuten bislang die nötigen Argumente. Mittlerweile ist der FSV seit fast fünf Stunden ohne Gegentor geblieben. Nkansah: "Natürlich freut man sich als Verteidiger, wenn man dreimal in Folge zu null gespielt hat."

Joe Enochs (50) sah es als Ergebnis einer konzentrierten Vorstellung. "Wir haben in beiden Halbzeiten gut gegen den Ball gearbeitet und sind dazu in der zweiten Halbzeit sehr geduldig gewesen", so Enochs. Ronny König (38) schloss mit der ersten richtigen Chance ab. Eine Qualität, die der 38-Jährige schon mehrfach unter Beweis gestellt hat.

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Dass ein Treffer an der Bremer Brücke, wo Zwickau vorher noch nie ohne Gegentor blieb, den Unterschied ausmachte, hatte Gründe. "Wir haben es mit einer kämpferischen Leistung erarbeitet", so Nkansah. Und eben den Laden dicht gehalten.

"Dafür sind wir alle, nicht nur ich und meine defensiven Nebenleute verantwortlich", unterstreicht Nkansah: "Vorne wurden viele Wege gemacht." Also liegt die Antwort darauf, ob Abwehr oder Angriff Spiele gewinnen doch in der Mitte.

Titelfoto: osnapix/Titgemeyer

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