Der FSV Zwickau stoppt seine Talfahrt mit einem Sieg gegen 1860 München!

München - Jede Serie hat ein Ende! Der FSV Zwickau gewinnt mit 2:0 (1:0) beim TSV 1860 München und feiert dadurch am neunten Spieltag den langersehnten ersten Saisonsieg. Die Münchner Löwen dagegen gingen erstmals seit dem 31. Januar vor heimischem Publikum als Verlierer vom Feld.

Johan Gomez trifft zum 1:0 für den FSV Zwickau.
Johan Gomez trifft zum 1:0 für den FSV Zwickau.  © EIBNER/Heike Feiner

Damals hieß der Gegner, wie könnte es anders sein: FSV Zwickau. An das 1:0 von damals mussten sich die Schwäne zurückerinnern und alles dafür tun, um die bisherige Talfahrt zu stoppen.

FSV-Coach Joe Enochs rotierte zum Ende der englischen Woche auf drei Positionen. Für den verletzten Nils Butzen, Davy Frick und Ronny König spielten Marius Hauptmann, Max Reinthaler und Lars Lokotsch.

Lokotsch war es auch, der an der entscheidenden Szene der ersten Halbzeit eine ganz große Aktie hatte. Marco Schikora schlug nach Einwurf im rechten Halbfeld einen langen Ball an den Sechzehner. Lokotsch verlängerte mit dem Kopf zu Johan Gomez.

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FSV Zwickau Nach erstem Heimsieg: Fällt das nächste Auswärtsspiel für den FSV Zwickau aus?

Der 20-jährige US-Amerikaner rutschte kurz weg, hielt sich aber auf den Beinen, setzte sich gegen seinen Bewacher Semi Belkahia durch und behielt vor Marco Hiller die Nerven - 1:0 (25.).

Der FSV hat endlich wieder Grund zum Jubeln! Gegen die Münchner Löwen holten die Schwäne mal wieder drei Punkte.
Der FSV hat endlich wieder Grund zum Jubeln! Gegen die Münchner Löwen holten die Schwäne mal wieder drei Punkte.  © EIBNER/Heike Feiner

Die Aufstellung des FSV Zwickau gegen den TSV 1860 München

So startete der TSV 1860 München gegen den FSV Zwickau

Yannik Möker hielt einfach mal drauf

"Ich konnte mich mit meiner giftigen Art durchsetzen und hatte in der Situation auch das nötige Glück, welches mir in den letzten Spielen etwas gefehlt hatte", sagte Gomez nach Abpfiff bei "Magenta Sport" zu seinem ersten Saisontor. Den tief stehenden Gästen kam die Führung entgegen und entnervte die Löwen auf die Dauer.

Die Konsequenz: Pfiffe schon zur Halbzeitpause und erst recht, nachdem Yannik Möker (63.) rund 20 Meter vor dem Tor einfach mal abzog und für die brutal effiziente Enochs-Elf auf 2:0 erhöhte.

Das zog den Löwen vollends den Stecker und im mit 10.000 Zuschauern ausverkauften Grünwalder Stadion herrschte nahezu Geisterspielatmosphäre.

Titelfoto: EIBNER/Heike Feiner

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