Deshalb entschied sich FSV-Neuzugang Baumann für Zwickau

Zwickau - Erst Nürnberg, am Mittwoch Leutzsch: Für FSV Zwickau-Neuzugang Dominic Baumann (26) werden die ersten Testspiele der Zwickauer zur Reise in die Vergangenheit.

Vor zwei Jahren standen sich Dominic Baumann (26, vorn) und Toni Wachsmuth (34) noch auf dem Platz gegenüber.
Vor zwei Jahren standen sich Dominic Baumann (26, vorn) und Toni Wachsmuth (34) noch auf dem Platz gegenüber.  © Picture Point/Gabor Krieg

Als Kind spielte er für den FC Sachsen Leipzig, später als Profi für den 1. FC Nürnberg. Dort lief der Angreifer beim 1:5 am Sonnabend in den letzten 20 Minuten auf. Ein Tor wie Mitte Dezember, als er in der 2. Liga mit den Würzburger Kickers beim Club gastierte, blieb ihm verwehrt.

Tore zu schießen, ist Baumanns Auftrag in Zwickau.

Vor knapp einer Woche unterschrieb der gebürtige Sachse einen Zweijahresvertrag. "Mit ihm bekommen wir einen flexiblen Stürmer, der in der zweiten und dritten Liga gezeigt hat, dass er für Torgefahr sorgen kann", sagte Sportdirektor Toni Wachsmuth bei der Präsentation: "Seine Stärken hat er in engen und torgefährlichen Räumen. Vom Spielertyp her passt er sehr gut zu unseren Angreifern."

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Nicht nur sportlich, auch charakterlich passt Baumann bei den Westsachsen gut rein. Er selbst bezeichnet sich als lustigen Typen und Familienmensch. Seine Eltern und Geschwister, die im nordsächsischen Wermsdorf leben, wird er in Zukunft wieder öfter sehen. Doch in erster Linie will Baumann hart für den Teamerfolg arbeiten.

Baumann lief für Dynamo Dresden 18 Mal in der 3. Liga auf

Dominic Baumann (26, r.) und Toni Wachsmuth (34) bei der Vertragsunterzeichnung.
Dominic Baumann (26, r.) und Toni Wachsmuth (34) bei der Vertragsunterzeichnung.  © FSV Zwickau

"Der FSV ist ein familiärer Verein. Hier herrscht einfach eine andere Mentalität. Da passe ich mit meiner Art Fußball zu spielen gut rein", betont der Angreifer.

Sein Weg führte ihn einst vom heimischen FSV Blau-Weiß Wermsdorf über Sachsen Leipzig in die Talenteschmiede von Dynamo Dresden. 2014/15 lief er für die Schwarz-Gelben 18 Mal in der 3. Liga auf.

Im Sommer 2015 wechselte Baumann nach Nürnberg, zwei Jahre später zu den Würzburger Kickers, wo er mit dem Zweitliga-Aufstieg 2020 seinen größten Erfolg feierte.

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Mit Zwickau geht es in erster Linie darum, die Klasse zu halten.

Baumann: "Wenn wir als Mannschaft gut funktionieren, in der Vorbereitung schnell ein Team werden, dann können wir in der dritten Liga eine gute Rolle spielen. Davon bin ich überzeugt, sonst wäre ich nicht hier."

Titelfoto: FSV Zwickau

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