"Dieser Abend hat sehr weh getan!": Ex-CFC-Coach Glöckner kehrt mit Mannheim nach Zwickau zurück

Zwickau - Den Negativtrend von vier Heimniederlagen in Folge will der FSV Zwickau am Samstag gegen den SV Waldhof Mannheim brechen.

Beim bisher letzten Gastspiel von Patrick Glöckner (44, r.) in Zwickau war am Ende FSV-Coach Joe Enochs der lachende Sieger.
Beim bisher letzten Gastspiel von Patrick Glöckner (44, r.) in Zwickau war am Ende FSV-Coach Joe Enochs der lachende Sieger.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Sie werden ein anderes Gesicht zeigen als in den vergangenen Spielen. Ich erwarte einen Gegner, der mit dem Messer zwischen den Zähnen aufläuft", sagt Gästetrainer Patrick Glöckner.

Seine Mannschaft kommt mit viel Rückenwind. Am vergangenen Wochenende wurde der FC Ingolstadt mit 4:1 vom Rasen gefegt.

In neun Spielen erzielten die Mannheimer 19 Treffer. Nur der Tabellenzweite 1860 München traf häufiger: 21 Mal in zehn Partien.

Kommt die Glöckner-Elf einmal ins Rollen, ist sie schwer zu stoppen. "Wir haben das zweitjüngste Team der Liga, unser Spiel ist sehr laufintensiv. Wir waren auch in den Partien, die wir verloren haben, nie das schlechtere Team, haben die meisten Duelle dominiert", erklärt Glöckner, der seine Idee vom attraktiven Offensivfußball trotz der zwölf Sommer-Neuzugänge schnell umsetzen konnte: "Die Jungs sind so, sie haben das Potential dazu."

Bei aller Freude über sein Team wird bei Glöckner am Samstag auch Wehmut aufkommen, wenn der Mannheimer Bus ins Zwickauer Stadion rollt.

Glöckner verlor mit dem CFC am 1. Juli gegen den FSV Zwickau

Am 1. Juli verlor Glöckner (44) mit dem Chemnitzer FC gegen den FSV mit 1:2.
Am 1. Juli verlor Glöckner (44) mit dem Chemnitzer FC gegen den FSV mit 1:2.  © Picture Point/Gabor Krieg

Am 1. Juli verlor er mit dem Chemnitzer FC gegen den FSV mit 1:2. Die Gastgeber zogen mit diesem Sieg in der Tabelle an den Himmelblauen vorbei. Zwickau reichte drei Tage später ein 0:0 in Mannheim, um den Nichtabstiegsplatz zu verteidigen.

Chemnitz besiegte Rostock 4:2 - am Ende fehlten zwei Tore, um die 3. Liga zu halten.

"Dieser Abend hat sehr weh getan. Aber die Zwickauer waren in diesem Spiel einfach giftiger als wir", erinnert sich Glöckner: "Das werde ich meinen Jungs am Sonnabend mit auf den Weg geben: Dass wir giftiger als der Gegner sein müssen, wenn wir gewinnen wollen."

Der 44-Jährige verließ den CFC nach dem bitteren Abstieg, den Kontakt hat er nie abreißen lassen.

Glöckner: "Ich stehe nach wie vor mit vielen in einem engen Austausch. Diese Kontakte pflege ich auch. Ich blicke immer wieder gern auf die Zeit in Chemnitz zurück."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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