FSV Zwickau: Dritter Anlauf für Drinkuth & Co. in Saarbrücken

Zwickau - Saarbrücken, die Dritte! Mit 53-tägigem Verzug endet für den FSV Zwickau am Mittwoch bei Aufsteiger 1. FC Saarbrücken offiziell die Hinrunde.

Nach dem Spiel am Mittwoch in Saarbrücken muss der FSV Zwickau am Samstag zum 1. FC Kaiserslautern. Dann könnte Felix Drinkuth (26, r.) auch wieder auch Philipp Hercher treffen.
Nach dem Spiel am Mittwoch in Saarbrücken muss der FSV Zwickau am Samstag zum 1. FC Kaiserslautern. Dann könnte Felix Drinkuth (26, r.) auch wieder auch Philipp Hercher treffen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Mitte Januar sollte die Partie stattfinden, doch der damalige Wintereinbruch und die wegen Rechtsstreitigkeiten nicht einsatzbereite Rasenheizung im Saarbrücker Ludwigsparkstadion machten das unmöglich.

Vor drei Wochen die nächste Posse: Wegen des einsetzenden Tauwetters wurde die Begegnung 90 Minuten vor Anpfiff abgesagt. Schon irre!

Immerhin kam der DFB den Westsachsen bei der Neuansetzung entgegen und verlegte das Spiel in eben jene Woche, in der es danach noch zum 1. FC Kaiserslautern geht. Zwischenzeit wird der FSV ein Quartier in Südwestdeutschland beziehen.

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Das begrenzt den Reisestress und kommt der Regeneration zu Gute. "Wir wissen, dass englische Wochen schleifend sind und jeder gefragt ist, egal ob man eingewechselt oder von Anfang an spielt", verdeutlicht Felix Drinkuth (26).

Erschwerend kommt hinzu, dass am Mittwoch nur drei Wechsel erlaubt sind, da es sich um eine Hinrunden-Partie handelt und fünf Wechsel erst ab den Ansetzungen der Rückserie gelten.

Gegen Verl kam Drinkuth nach einer Stunde als erster von vier Einwechslern hinein und schweißte vier Minuten später mit dem 3:0 den Deckel drauf. "Ich hatte etwas länger gebraucht, wieder zu alter Stärke zurückzufinden", zielt der 26-Jährige auf seine Corona-Erkrankung im Dezember an, die ihn einschließlich Trainingsrückstand bis Ende Januar zurückwarf. Insofern kamen ihm die beiden Saarbrücken-Absagen gelegen ...

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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