FSV Zwickau: Nach Quarantäne und Meinungsgeigerei bereit für Sieg in Meppen

Zwickau - Am Mittwochabend greift der FSV Zwickau nach fast zweiwöchiger Quarantäne wieder ins Geschehen ein. Keine leichte Aufgabe für die Elf von Coach Joe Enochs (49), die während der Zwangspause auf den letzten Platz durchgereicht wurde.

FSV-Kapitän Johannes Brinkies (27) hofft, dass den offenen und ehrlichen Aussprachen heute in Meppen eine ordentliche Leistung folgt. Möglichst mit einem Punktgewinn.
FSV-Kapitän Johannes Brinkies (27) hofft, dass den offenen und ehrlichen Aussprachen heute in Meppen eine ordentliche Leistung folgt. Möglichst mit einem Punktgewinn.  © picture point/Sven Sonntag

Aber eine machbare! Der Gegner SV Meppen hat vorgemacht, wie schnell es mit einer Serie unten herausgehen kann.

Die Emsländer erwischte es Ende Oktober sehr hart. Mehrere Spieler hatten sich mit dem Coronavirus infiziert und wiesen teilweise schwere Symptome auf.

Ähnlich wie bei Zwickau wurden drei Partien abgesagt. Erst am 24. November erfolgte die Rückkehr in den Drittliga-Betrieb.

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Die Elf von Torsten Frings trug die Rote Laterne, hatte vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer, aber drei Spiele in der Hinterhand.

Zwar ging der Re-Start in Wiesbaden (0:1) verloren, doch danach wurde eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage gestartet - Ingolstadt (2:0), in Magdeburg (0:0), Mannheim (2:0), in Rostock (2:0).

FVS-Coach Enochs: "Wir wollen unser eigenes Vorbild sein"

FSV-Coach Joe Enochs (49) setzt auf das Selbstvertrauen und den Zusammenhalt seiner Mannschaft.
FSV-Coach Joe Enochs (49) setzt auf das Selbstvertrauen und den Zusammenhalt seiner Mannschaft.  © picture point/Sven Sonntag

Das kann sich Zwickau durchaus zum Vorbild nehmen - oder?

"Wir wollen unser eigenes Vorbild sein", zeigt Enochs, dass die letzten Wochen scheinbar nicht am Selbstvertrauen genagt haben.

Das wäre wichtig. Genauso wie der Zusammenhalt.

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Weil vier Spieler wegen Corona fehlen und sich Marcus Godinho nach Anriss des Syndesmosebandes noch im Aufbautraining befinden, sind die personellen Optionen eingeschränkt.

"Wir hatten 17 Feldspieler im Training", so Enochs. Bei 18 Mann, die mit auf Auswärtsfahrt gehen (davon zwei Torhüter) muss, besser kann er nur einen aussieben.

Ein Freifahrtschein ist das aber nicht. Dafür sorgten schon die klaren internen Ansagen.

Wie Kapitän Johannes Brinkies (27) berichtete, wurde die Quarantäne genutzt, um sich auch mal die Meinung zu geigen: "Die Ergebnisse waren nicht da. Dadurch ergibt sich Verbesserungsbedarf, was angesprochen wurde. Und das des Öfteren, weil wir ja alle Zuhause saßen und die Zeit dazu hatten. Nun müssen wir das Angesprochene auch auf den Platz bringen."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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