FSV-Coach Enochs hofft in Zukunft auf noch mehr Zuschauer

Zwickau - Coach Joe Enochs (49) fand's "genial". Torjäger Ronny König (38) genoss, "dass endlich keine Totenstille mehr herrschte". Unisono zeigten sich alle beim FSV Zwickau begeistert von der grandiosen Atmosphäre, für die 4539 Zuschauer trotz verlorenen Auftakts gegen Borussia Dortmund II. sorgten.

Auch wenn die Tribünen noch nicht vollbesetzt waren, machten die FSV-Fans in der GGZ-Arena richtig gut Stimmung.
Auch wenn die Tribünen noch nicht vollbesetzt waren, machten die FSV-Fans in der GGZ-Arena richtig gut Stimmung.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Die Zahl habe ich mitbekommen. Hat sich aber angefühlt wie 10.000", war Neuzugang Max Reinthaler (26) von der Atmosphäre in der GGZ-Arena begeistert: "Das war ein unglaublicher Support, der uns am Ende nach vorne gepusht hat."

Von seiner vorigen Station Hansa Rostock weiß er nur allzu gut, was eine frenetische Kulisse für Kräfte freisetzen kann. In Zwickau ist die zwar kleiner, erfüllt diesen Zweck aber auch.

In der letzten Viertelstunde begann Zwickau, getrieben vom Block 'E5', nach dem Platzverweis gegen Niklas Dams (76.) einen Sturmlauf, der sich gewaschen hatte. In jener Phase kannte das Spiel nur eine Richtung: schnurstracks auf die Fankurve zu.

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"Man hat gemerkt, wie die uns hochgepusht haben. Das war ein Grund, warum wir so viele Chancen hatten", findet Enochs.

4539 Zuschauer waren beim ersten FSV-Heimspiel dabei - da ist noch Luft nach oben.
4539 Zuschauer waren beim ersten FSV-Heimspiel dabei - da ist noch Luft nach oben.  © Imago Images/Thomas Bielefeld

Wenn Inzidenz niedrig bleibt: FSV darf komplettes Stadion besetzen

Joe Enochs (49) zeigt's an: Die Unterstützung durch die Fans ist für seine Mannschaft immens wichtig.
Joe Enochs (49) zeigt's an: Die Unterstützung durch die Fans ist für seine Mannschaft immens wichtig.  © Imago Images/Thomas Bielefeld

Jenen Support wünschen sich die Westsachsen auch zum nächsten Heimspiel gegen den SV Meppen (14.8.). Grundsätzlich besteht auch noch Luft nach oben - auf dem Platz und den Rängen.

Denn der Verein bekam von den Behörden genehmigt, dass bei einer Inzidenz unter '10' das komplette Stadion, sprich alle 10.133 Plätze, besetzt sein könnten.

Natürlich spielt viel Konjunktiv rein. Auf der einen Seite sind die steigenden Inzidenzwerte, auf der anderen Faktoren, wie die drei "G's" - Getestet, Geimpft, Genesen - die Stadiongänger abhalten.

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Enochs: "Ich bin sehr froh, vor Zuschauern zu spielen und hoffe, dass alles vernünftig abläuft und sie in drei Wochen nicht wieder ausgeschlossen werden. Für mich ist es viel schöner, vor 4500 oder 5000 zu spielen. Ich hoffe, dass alle im Stadion vorsichtig waren und wir in Zukunft mehr Zuschauer haben."

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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