FSV führt in Unterzahl, doch dann kippt die Partie

Zwickau - Bittere zweite Saisonniederlage für den FSV Zwickau! Nach frühem Platzverweis für Maurice Hehne zeigten die Westsachsen gegen den KFC Uerdingen ein großes Kämpferherz, müssen sich letztlich jedoch mit einem 1:2 (1:2) begnügen.

Uerdingens Kolja Pusch nimmt Maß, zieht ab und trifft.
Uerdingens Kolja Pusch nimmt Maß, zieht ab und trifft.  © Picture Point / Gabor Krieg

Hehnes Blitz-Rot (4.) nach rüdem Einsteigen gegen Uerdingens Christian Dorda ließ Übles erahnen. Zwickau machte das in Unterzahl jedoch richtig gut. 

Das Leder lief gut und flüssig und vorne sorgte Wolfram für den Geniestreich. 

Sein Eckball kam scharf vors Tor. Stefan Velkov stieg hoch und lenkte ihn ins eigene Netz - 1:0 (16.).

Zwickau agierte weiter spielbestimmend. Nachdem KFC-Coach Stefan Krämer in der 20. Minute Hans Anapak für Dorda gebracht hatte, tauschte auch Joe Enochs. 

Der US-Amerikaner brachte Julius Reinhardt für Ronny König, um im defensiven Mittelfeld die Räume zuzustellen.

Doch damit kippte die Partie. Reinhardt kam zu spät gegen Tim Albutat, der auf den fünf Meter vor dem Sechzehner freien Kolja Pusch zurücklegte - 1:1 (30.). 

Elf Minuten später stellte niemand Muhammed Kiprit, dessen Zuspiel auf die rechte Bahn von Anapak wieder nach innen kam. Marco Schikora schlug über den Ball und Kiprit bedankte sich - 1:2.

Mannschaftsaufstellungen des FSV Zwickau und KFC Uerdingen

FSV Zwickau vergibt in der Schlussphase Chancen zum Ausgleich gegen Uerdingen

Königs Fehlen machte sich im FSV-Spiel bemerkbar. Hämmert Pusch einen 25-Meter-Freistoß in der Nachspielzeit nicht nur an den Pfosten, steht es zur Pause 1:3. Uerdingen diktierte auch nach dem Seitenwechsel vorerst das Geschehen, aber Rot-Weiß zeigte Herz und kämpfte sich zurück. 

Einen Drehschuss von Wolfram fischte Lukas Königshofer aus dem kurzen Eck (66.). Manfred Starkes Linksschuss fehlte der Bumms (69.).Bitter: Schiri Schultes übersah ein elfmeterreifes Handspiel von Velkov (72.). 

Doch Zwickau gab nicht auf. Felix Drinkuth verzog freistehend aus zwölf Metern (82.), Starke traf nur ans Außennetz (90.).

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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