FSV-Reinthaler wie Landsmann Chiellini: Von Italien lernen, heißt siegen lernen?

Zwickau - Wer zum Auftakt gegen Borussia Dortmund II. den Part von Abwehrchef Davy Frick (31) (Hüftprobleme) übernimmt, ist eine der drängendsten Fragen beim FSV Zwickau.

Neuzugang Max Reinthaler (26) dirigierte bei der Generalprobe seine Vorderleute.
Neuzugang Max Reinthaler (26) dirigierte bei der Generalprobe seine Vorderleute.  © picture point/Sven Sonntag

Zur Generalprobe gegen FK Usti nad Labem (1:1) erhielt Max Reinthaler (26) den Vorzug. Der 26-jährige Südtiroler verteidigte bis zu seiner Auswechslung in der 75. Minute neben dem sicher gesetzten Steffen Nkansah (25). Damit besitzt er gute Karten - nicht nur bei Coach Joe Enochs (49).

Obligatorisch, wie für jeden Neuzugang außer dem US-Amerikaner Johan Gomez (19), ging es für Reinthaler vorm Gang in die Kabine zur Vorstellung mit Stadionsprecher "Det" Fischer.

Die aufgeräumte Art, auf die Fragen einzugehen, kam bei den 1150 Zuschauern an. Erst recht die Antwort darauf, was Borussia Dortmund II. am Sonnabend zum Drittliga-Start in der GGZ-Arena blüht: "Die müssen wir in unserem Stadion auffressen!"

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Den Worten müssen jetzt Taten folgen, was eine Aufgabe ist.

Reinthaler: "Die zweiten Mannschaften haben eine unfassbare Qualität, sind fußballerisch und taktisch super ausgebildet. Da gilt es, dagegenzuhalten mit einer gewissen Härte - nicht unfair -, aber einfach, um zu zeigen, dass hier nichts zu holen ist."

Schlüsselszene im EM-Finale: Italiens Haudegen Giorgio Chiellini (2.v.l.) stoppt den Engländer Bukayo Saka auf etwas rustikale Art.
Schlüsselszene im EM-Finale: Italiens Haudegen Giorgio Chiellini (2.v.l.) stoppt den Engländer Bukayo Saka auf etwas rustikale Art.  © imago images/PA Images

Bei diesen Worten denkt man automatisch an die EM 2020, als Reinthalers Landsmann, der 36-jährige Haudegen Giorgio Chiellini, im Finale den 19-jährigen Engländer Bukayo Saka ordentlich am Schlafittchen packte, um auf der Außenbahn dessen Durchbruch und damit Schlimmeres zu verhindern.

Von Italien lernen, heißt siegen lernen? Reinthaler: "Die Basis ist, gegen den Ball zu arbeiten. Je besser wir das machen, desto mehr kommen wir in die Räume und in unser Offensivspiel hinein."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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