FSV-Spieler Frick will endlich den Pokal: "Sind wir unseren Fans schuldig"

Zwickau - Der erste Schritt ist mit dem 3:1 bei Inter Leipzig getan. Vier weitere müssen noch folgen, der nächste in Kamenz, bis der Sachsenpokal erstmals zum FSV Zwickau wandert. Ein langer Weg!

Davy Frick (31) will den Zwickauer Fans unbedingt zum ersten Mal den Sachsenpokal schenken.
Davy Frick (31) will den Zwickauer Fans unbedingt zum ersten Mal den Sachsenpokal schenken.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Als Drittligist sind wir immer Favorit, was es auch schwer macht, weil jeder Gegner hoch motiviert ist.

Das wird eine Herkulesaufgabe", sagte Davy Frick (31) in "Sport im Osten". Der 31-Jährige spricht aus Erfahrung.

Vor zwei Jahren wurde Inter zum Stolperstein. Diesmal nicht, weil Zwickau die Partie bis auf eine Ausnahme im Griff hatte. Frick: "Wenn wir uns das 'Eigentor' nicht selbst einschenken, ist es ein souveräner Sieg."

Davy Frick steht beim FSV Zwickau als Mentalitätsmonster für den Aufschwung
FSV Zwickau Davy Frick steht beim FSV Zwickau als Mentalitätsmonster für den Aufschwung

Damit spielt der Innenverteidiger auf das 1:2 an, das aus eigenem Ballbesitz resultierte. Obinna Johnson Iloka nahm den zu kurzen Rückpass von Yannik Möker auf und machte es Zwickau schwerer als gedacht - oder?

"Gegen einen Oberligisten zu spielen, ist nicht so einfach, wie es klingt", betont Frick.

Der amtierende Pokalsieger Lok Leipzig zum Beispiel strich bereits die Segel gegen Oberligist Budissa Bautzen (0:2).

Davy Frick (am Ball) nahm mit dem FSV die Hürde Inter Leipzig.
Davy Frick (am Ball) nahm mit dem FSV die Hürde Inter Leipzig.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Dieses Jahr wollen wir auf jeden Fall ins Finale und das Ding mit nach Zwickau nehmen"

Deswegen: Hauptsache, die Hürde wurde genommen, findet Frick: "Das sah vielleicht nicht immer schön aus, aber die Mannschaft hat das super angenommen."

Und die erste Hürde gemeistert. "Dieses Jahr wollen wir auf jeden Fall ins Finale und das Ding mit nach Zwickau nehmen. Das sind wir unseren Fans schuldig!", meint das Urgestein.

Für den eigentlichen Abwehrchef, der die Vorbereitung sowie die ersten fünf Drittliga-Partien wegen Hüftproblemen komplett verpasste, war es nach Verl der zweite Einsatz über die volle Distanz.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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