FSV-Sportdirektor Wachsmuth zieht seine persönliche Saisonbilanz: "Anstrengend, turbulent, erfolgreich!"

Zwickau - "Die Saison war nie entspannt, aber wir konnten in der Rückrunde konstant punkten, waren stets in einer Tabellenregion, die für uns sehr angenehm war", sagt FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth (34) im Rückblick auf die vergangenen Monate.

Der 2:1-Auswärtssieg bei Drittliga-Meister Dynamo war auch für FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth (34) ein Saisonhighlight.
Der 2:1-Auswärtssieg bei Drittliga-Meister Dynamo war auch für FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth (34) ein Saisonhighlight.  © Picture Point/Gabor Krieg

51 Punkte holte der FSV Zwickau. Das war in seinem fünften Drittligajahr die zweitbeste Ausbeute. Mit 45 Gegentoren stellte er die fünftbeste Defensive der Liga. Und er konnte die Serie mit einem positiven Torverhältnis abschließen. Das schafften zwölf der 20 Drittligisten nicht.

Auf diese Bilanz ist Wachsmuth zu Recht stolz! "Wir hatten durch den späten Saisonstart seit Ende September 40 Pflichtspiele. Das ist für einen Drittligakader recht sportlich. Hinzu kamen bei uns viele Spielausfälle, Coronapause, Quarantäne, witterungsbedingte Absagen, zum Teil sehr kurzfristig - das war schon sehr anstrengend, auch etwas turbulent", erklärt der 34-Jährige.

Den Grundstein zum erfolgreichen Klassenerhalt legte das Team von Trainer Joe Enochs (49) im März mit drei Siegen in Folge.

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Wachsmuth: "Dass wir nach 28 Spielen schon 40 Punkte erkämpft hatten, war für mich das absolute Highlight. Wir wollten ein Herzschlagfinale wie im Jahr davor unbedingt vermeiden. Das haben wir geschafft, weil wir die Leidenschaft, den Willen und die Hingabe auf den Platz gebracht haben, weil wir die Mentalität hatten, Spiele in den letzten Minuten zu entscheiden."

FSV-Sportdirektor Wachsmuth: "Werden auch im neuen Jahr schwer zu schlagen sein"

Ende Juli startet der FSV ins sechste Drittligajahr. An der einen oder anderen Stellschraube werden Wachsmuth und Trainer Enochs in der Vorbereitung drehen, an der Spielweise ändert sich nichts.

"Klar ist, dass wir diese Wucht und Zweikampfstärke, unser Spiel gegen den Ball, den Mut, hoch zu pressen, aktiv und immer unangenehm für den Gegner zu sein, behalten müssen", fordert Wachsmuth.

"Dann werden wir - egal ob zu Hause oder auswärts - auch im neuen Jahr schwer zu schlagen sein."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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