FSV Zwickau zieht gegen 1860 München knapp den Kürzeren

München -  Der FSV Zwickau kassiert wie in der Vorsaison am dritten Spieltag gegen den TSV 1860 München die erste Niederlage. In der mit 3600 Zuschauern ausverkauftem GGZ-Arena setzte es ein 1:2 (1:1).

Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Routinier Ronny König (hinten).
Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Routinier Ronny König (hinten).  © Picture Point / Gabor Krieg

Zwickau fing sich bereits nach 37 Sekunden das 0:1 durch Sascha Mölders. Im Mittelfeld bekam die Enochs-Elf keinerlei Zugriff, attackierte allenfalls halbherzig. 

Als Quirin Moll aus der eigenen Hälfte in die Tiefe passte, durfte Stefan Lex unbedrängt auf 1860-Oldie Mölders weiterleiten. Der 35-Jährige blieb vor Johannes Brinkies cool und hob die Kugel locker ins Netz.

Nur drei Minuten später hatte Ronny König den Ausgleich auf dem Fuß, traf nach Eingabe von Morris Schröter aber neben den rechten Pfosten. 

Die Rot-Weißen wurden von den Sechzigern vor eine knifflige Aufgabe gestellt und hatten sich erst an die äußerst robuste Gangart des Gegners zu gewöhnen.

Da hieß es gegenhalten! Genau das tat Felix Drinkuth bei seinem Flankenlauf über die linke Bahn, als er Marius Willsch energisch abschüttelte und scharf nach innen legte. König stieg hoch und köpfte wuchtig ein - 1:1 (9.).Der zeitnahe Ausgleich brachte nicht die erhoffte Stabilität. 

Sascha Mölders (rechts), Schütze des Münchner Führungstors ist die Fußspitze eher am Ball als Zwickaus Morris Schröter.
Sascha Mölders (rechts), Schütze des Münchner Führungstors ist die Fußspitze eher am Ball als Zwickaus Morris Schröter.  © Picture Point / Gabor Krieg

Ein sauber vorgetragener Angriff reicht 1860 München zum Sieg gegen den FSV Zwickau

Die Abstände zum Gegner waren viel zu groß, sodass die Dreierkette unter Druck kam. Vorne gerieten die Abspiele zu ungenau. Schröter erwischte einen größtenteils gebrauchten Tag und Maximilian Wolfram fehlte die Bindung.So plätscherte es eine Dreiviertelstunde vor sich hin. Dann zog Wolfram endlich mal konsequent vors Tor. Stephan Salger zupfte am Trikot und verhinderte den Abschluss (56.). Referee Lars Erbst ließ weiterlaufen.

Das Engagement konnte man dem FSV nicht absprechen, doch Während Zwickau zig Umschaltsituationen nicht sauber zu Ende gespielt bekam, reichte den Sechzigern ein sauber vorgetragener Angriff und der machte den Unterschied aus. Willsch zog ungestört über rechts in den Strafraum und gab an den Fünfmeterraum, wo Dennis Dressel angerauscht kam - 1:2 (62.).

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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