FSV-Abwehrchef Frick nach Pleite: "Müssen mit dem Ball ins Tor fliegen"

Zwickau - Die erste Minute hatte der FSV Zwickau komplett verpennt. Darin stimmten sie nach dem 1:2 gegen 1860 München überein.

Enttäuschung nach der 1:2-Niederlage gegen 1860 München: Morris Schröter (l.) und FSV-Abwehrchef Davy Frick.
Enttäuschung nach der 1:2-Niederlage gegen 1860 München: Morris Schröter (l.) und FSV-Abwehrchef Davy Frick.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Nichtsdestotrotz haben wir danach ein starkes Spiel gemacht", findet Maximilian Wolfram. "Wir haben gut dagegenhalten, das 1:1 gemacht und weiter nach vorn gespielt." 

Dass dabei nix heraussprang, 1860 gar erneut in Führung ging und die drei Zähler entführte, müssen sich Wolfram und Co. ankreiden lassen. "Wir bekommen in der zweiten Halbzeit ein dummes Gegentor, obwohl wir besser waren", ärgert sich Wolfram.

Aber was die Westsachsen vorne anboten, war insgesamt zu bieder. 

Abgesehen von den beiden Möglichkeiten durch Ronny König (4./9.), von denen die zweite zum einzigen FSV-Tor des Tages führte, besaß Zwickau in der zweiten Hälfte noch zwei Strafraumszenen. Den nicht gegebenen Strafstoß nach Foul von Quirin Moll an Wolfram (62.) und einen Schuss von Dustin Willms (84.).

Zu wenig, allenfalls halbgar, findet Abwehrchef Davy Frick: "Wir müssen mit dem Ball ins Tor fliegen. Das ist immer so einfach gesagt, weil unsere Offensivabteilung viel gemacht und sich viel bewegt hat."

Zumal sie sich auch hinten drin an die eigene Nase fassen sollten. Frick selbstkritisch: "Im nächsten Spiel müssen wir besser verteidigen und vor dem Tor noch galliger werden. Dann sehe ich uns auf einem guten Weg."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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