FSV-Abwehrspieler Ali Odabas wechselt in die Regionalliga!

Zwickau - Er kam bei den Schwänen überhaupt nicht mehr zum Zug, hat nun aber einen neuen Verein gefunden! Ali Odabas (27) ist nach seinem Abschied vom FSV Zwickau in der Regionalliga Südwest beim VfR Aalen untergekommen.

Ali Odabas (27, v.-l.) wurde am letzten Spieltag vom FSV Zwickau verabschiedet.
Ali Odabas (27, v.-l.) wurde am letzten Spieltag vom FSV Zwickau verabschiedet.  © Picture Point/Gabor Krieg

Das gab der ehemalige Drittligist am Freitag bekannt. Der Innenverteidiger unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 und erklärte: "Die langen und guten Gespräche mit dem VfR Aalen haben mich überzeugt, wieder zu meinem Heimatverein zurückzukehren und dort unter Trainer Uwe Wolf mein Bestes zum Erfolg in der nächsten Saison beizutragen."

Geschäftsführer Giuseppe Lepore verdeutlicht: "Nach vertrauensvollen Gesprächen über einen nun langen Zeitraum konnten wir schnell sehen, dass der Charakter und die Ziele von Ali Odabas gut in die des VfR Aalen passen. Wir freuen uns sehr, dass ein Spieler mit der Qualität von Odabas unseren weiteren Weg beim VfR Aalen mitgestalten kann und will."

Der zentrale Abwehrspieler wurde nämlich in Schwäbisch Gmünd geboren und beim VfR ausgebildet. Hier stieg er mit der zweiten Mannschaft in die Verbands- und Oberliga auf. Der Sprung in die erste Mannschaft blieb ihm zu dieser Zeit jedoch verwehrt.

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Dafür schloss sich Odabas im Sommer 2015 dem damaligen Regionalligisten SSV Jahn Regensburg an, mit dem er erst in die 3. Liga und dann sogar in die 2. Bundesliga aufstieg. Der Innenverteidiger feierte somit vier Spielzeiten in Folge jeweils einen Aufstieg - das können auch nicht viele von sich behaupten!

VfR Aalen verkündet die Verpflichtung von Ali Odabas

Ali Odabas hatte in den vergangenen Jahren mit vielen Verletzungen zu kämpfen

Ali Odabas (27) stand 2020/21 nur noch 27 Minuten für den FSV Zwickau auf dem Feld. Wenig verwunderlich, dass sich die Wege zum 1. Juli trennen.
Ali Odabas (27) stand 2020/21 nur noch 27 Minuten für den FSV Zwickau auf dem Feld. Wenig verwunderlich, dass sich die Wege zum 1. Juli trennen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Anschließend setzte jedoch das große Verletzungspech ein. Ein Kreuzbandriss und eine schwere Knieverletzung hatten zur Folge, dass er zwischen 2016 und 2018 für Regensburg und Zwickau nur elf Spiele bestritt. Auch 2018/19 kam er lediglich auf drei Einsätze in der zweiten Mannschaft des Jahn.

Zur folgenden Saison schloss er sich ablösefrei den Schwänen an, stand endlich wieder regelmäßig auf dem Platz (27 Einsätze) und war auch im Schlussspurt gesetzt.

In der gerade zu Ende gegangenen Spielzeit konnte er sich gegen die konstante Konkurrenz aber nicht mehr durchsetzen und stand lediglich 27 Minuten (!) in zwei Partien auf dem Rasen. Das hatte auch nur bedingt mit einem Muskelbündelriss im März zu tun, der ihn bis Mitte April außer Gefecht setzte.

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Joe Enochs (49) berief ihn oft nicht mal in den Kader. Daher war schnell klar, dass der auslaufende Vertrag des 1,87 Meter großen Abwehrmannes nicht verlängert wird.

Vielleicht bleibt er bei seinem Heimatverein nun endlich mal ein Jahr verletzungsfrei, kommt regelmäßig zum Einsatz, findet so seinen Rhythmus wieder und an seine alte Klasse heran?

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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