FSV-Angreifer Starke warnt vor Türkgücü: "Riesige Qualität im Kader!"

Zwickau - Kuriositätenkabinett 3. Liga: Zum dritten Mal binnen vier Wochen tritt der FSV Zwickau am Sonntag im Grünwalder Stadion an. Auf 1860 München folgte Bayern II. und nun Türkgücü München. Nimmt man die Partie in Unterhaching hinzu, fanden die letzten vier Auswärtsspiele allesamt im Großraum München statt.

FSV-Trainer Joe Enochs (30, l.), hier mit Marco Schikora (26), hofft heute im Spiel bei Türkgücü München auf einen weiteren Coup seiner Zwickauer Mannschaft.
FSV-Trainer Joe Enochs (30, l.), hier mit Marco Schikora (26), hofft heute im Spiel bei Türkgücü München auf einen weiteren Coup seiner Zwickauer Mannschaft.  © Picture Point/Gabor Krieg

Da hätten die Westsachsen auch gleich einen Shuttleservice einrichten können, um günstiger zu kommen. Draufgezahlt hat die Elf von Joe Enochs (49) bisher allerdings nur gegen die kleinen Bayern (2:3).

In Haching (2:1) gab es einen wichtigen Sieg gegen den direkten Kontrahenten, bei den Löwen (1:0) folgte ein bemerkenswertes Ausrufezeichen.

"Das war ein absolutes Highlight, so robust, wie wir aufgetreten sind", schwärmt Enochs noch immer vom letzten Coup seiner Elf auf Giesings Höhen. Springt am Sonntag wieder ein Dreier heraus, wäre es ebenfalls ein klares Statement an die Liga.

"Türkgücü besitzt eine riesige Qualität im Kader. Darüber brauchen wir nicht großartig reden", findet Manfred Starke (30), dass das bisherige Abschneiden des Aufsteigers für sich spricht.

Wie gut bespielbar ist der Platz?

Szene vom Hinspiel zwischen dem FSV Zwickau und Türkgücü München: Manfred Starke (30, l.) im Zweikampf mit Philipp Erhardt (27).
Szene vom Hinspiel zwischen dem FSV Zwickau und Türkgücü München: Manfred Starke (30, l.) im Zweikampf mit Philipp Erhardt (27).  © Picture Point/Gabor Krieg

Doch auch die Gäste müssen sich nach den Resultaten in 2021 - vier Siege in neun Spielen - nicht verstecken. "Wir haben es bei Standards offensiv wie defensiv besser gemacht und vorne die nötige Wucht wieder hineingebracht", meint Enochs.

Das ist ein Ansatz, um auch Türkgücü beizukommen, das und "unsere Tugenden auf den Platz zu bringen", wie Starke verdeutlicht.

Der Platz ist das Stichwort oder besser die Frage: Wie gut ist der zu bespielen? Schließlich fand am Freitagabend bereits das "S-Bahn-Derby" zwischen dem TSV 1860 und Unterhaching an der Grünwalder Straße statt.

Enochs: "Trotz der hohen Belastung ist der Rasen bisher immer gut gewesen. Ist er es nicht, darf das trotzdem keine Ausrede für uns sein."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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