FSV Zwickau dreht packendes Spiel in irrer Schlussphase und holt 1. Heimsieg!

Zwickau - Der FSV Zwickau brach den Bann! Im siebten Anlauf holten sich die Schwäne den ersten Heimsieg. Vor 3561 Zuschauern drehte die Enochs-Elf gegen den MSV Duisburg einen zweimaligen Rückstand in einer irren Schlussphase in ein 3:2 (1:1).

Johan Gomez (l.) schoss am Samstag den 1:1-Ausgleich gegen den MSV Duisburg.
Johan Gomez (l.) schoss am Samstag den 1:1-Ausgleich gegen den MSV Duisburg.  © Picture Point / Gabor Krieg

Die Gastgeber stellten sich zunächst selbst ein Bein und die Zebras galoppierten davon. Nach ereignisloser Anfangsphase verlor Davy Frick im Mittelfeld den Zweikampf gegen Orhan Ademi.

Der Duisburger ging links in die Tiefe, Steffen Nkansah kam nicht mehr hinterher und Max Reinthaler gegen Marvin Ajani zu spät - 0:1 (29.).

Kurz vor dem Gang in die Pause glich Johan Gomez nach Ellenbogen-Check an Ronny König per Strafstoß aus (44.).

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Statt Oberwasser zu bekommen, lag der FSV nicht einmal eine Minute nach Wiederanpfiff erneut hinten. Moritz Stoppelkamp spielte in die Gasse, die Nkansah und Reinthaler aufgemacht hatten, Ademi nahm die Vorlage auf und schloss aus vollem Lauf ins kurze Eck ab.

Erst jetzt wachte die Elf von Joe Enochs auf - und muss eigentlich sofort auf 2:2 stellen.

Dominic Baumann, der nach 41 Minuten für den angeschlagenen Marco Schikora ins Spiel gekommen war, scheiterte an MSV-Keeper Leo Weinkauf. Gomez' Nachschuss klatschte an den Pfosten (52.).

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Der FSV kämpfte bis zum Schluss, so wie hier Johan Gomez (2.v.l.) im Zweikampf mit Duisburger Niclas Stierlin (2.v.r.).
Der FSV kämpfte bis zum Schluss, so wie hier Johan Gomez (2.v.l.) im Zweikampf mit Duisburger Niclas Stierlin (2.v.r.).  © Picture Point / Gabor Krieg

Duisburg versuchte es mit langen Bällen, Zwickau mit der Brechstange. König legte quer zu Baumann, der kurz vor der Torlinie eine Stiefelspitze zu spät kam (70.).

Der Ausgleich mittlerweile überfällig. Maximilian Jansen, bis zum Sommer noch ein Zebra, scheiterte aus der Distanz (72.).

So viel Aufwand, aber weiter nur 1:2 und langsam lief die Zeit ab. Doch dann war es passiert. Baumann ging wieder in den Fünfer und diesmal erwischte er das Zuspiel von Luca Horn - 2:2 (87.).

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Nachdem Marvin Bakalorz wegen Tätlichkeit an Jansen vom Platz flog (90.), schmiss der FSV alles nach vorn und Yannic Voigt, erst sieben Minuten auf dem Feld, drehte das Spiel (90.+2.).

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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