FSV-Coach Enochs fordert: "Brauchen jetzt einen Zwei-Punkte-Schnitt!"

Zwickau - Sie spüren den Atem der Konkurrenz im Nacken. Weitere Fehltritte - wie den jüngst gegen Würzburg (1:2) - darf sich der FSV Zwickau nicht leisten, sonst schaut man richtig dumm aus der Wäsche. Am Sonntag in Düsseldorf muss gegen den KFC Uerdingen geliefert werden - Schluss, Aus, Ende!

Ali Odabas (hier beim Kopfball im Spiel gegen Jena) verleiht der FSV-Defensive Stabilität.
Ali Odabas (hier beim Kopfball im Spiel gegen Jena) verleiht der FSV-Defensive Stabilität.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wir müssen Konstanz hineinbringen und bestenfalls zwei, drei Spiele hintereinander gewinnen. Am Sonntag bietet sich die erste Gelegenheit, die wir nutzen wollen", unterstreicht Verteidiger Ali Odabas.

Seit Beginn der Rückrunde ist der 26-Jährige im Deckungsverbund gesetzt, gab in der Dreierkette zuletzt den linken Part. Zwickau kassierte seither nur zwei Pleiten, gewann derweil in Magdeburg und gegen Duisburg. 

Aber das sind auch nur zwei Dreier. Dazu spielte "Zwigge" dreimal remis.

Liest sich nicht so schlecht, ist es aber. Weil die Westsachsen nur neun Punkte einfuhren, die Verfolger aus Köln und Chemnitz aber je elf einheimsten und dem FSV nun im Nacken sitzen.

Nur noch ein Zähler von Abstiegsplatz entfernt

Klare Ansage, klarer Auftrag: FSV-Coach Joe Enochs hat seiner Mannschaft vor der Partie gegen Uerdingen eine Punkteziel vorgegeben.
Klare Ansage, klarer Auftrag: FSV-Coach Joe Enochs hat seiner Mannschaft vor der Partie gegen Uerdingen eine Punkteziel vorgegeben.  © Picture Point/Gabor Krieg

Dass der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf lediglich einen Zähler geschmolzen ist, hat Gründe. In erster Linie sind es die vergebenen Siege in Jena und gegen Würzburg. Beide Male hatte Zwickau die Partie in die richtige Richtung gelenkt, kam aber noch vom Weg ab.

Natürlich fehlte mit Julius Reinhardt ein stabilisierendes Element, an dem sich die Mannschaft orientieren kann. Aber das wäre zu kurz gesprungen.

Gegen Würzburg war nach der fulminanten ersten Halbezeit Sense. Die letzte halbe Stunde gehörte komplett dem Gegner, der das zu nutzen wusste und die Partie drehte. Fehlt Zwickau hintenraus die Kraft?

Coach Joe Enochs widerspricht energisch: "Nein! Das glaube ich nicht. Wir haben gegen Kaiserslautern mit vielen Ausfällen die Null gehalten, zuvor auch gegen eine Spitzenmannschaft wie Duisburg gewonnen. Über eine Kraftfrage zu diskutieren, ist sinnlos, wenn man wie gegen Würzburg in letzter Sekunde das Gegentor bekommt."

Seine klare Ansage: "Wir benötigen in den restlichen Spielen einen Zwei-Punkte-Schnitt. Mit zwei Siegen in Folge lässt der sich leichter erreichen."

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