Elias Huth trifft auf Ex-Klub FSV Zwickau: "Wollen drei Punkte holen"

Zwickau - Auf die Zeit beim FSV Zwickau blickt Elias Huth gern zurück. Am Samstag will er mit dem 1.FC Kaiserslautern gegen seinen ehemaligen Verein auf dem Rasen stehen.

Elia Huth (l.) verfolgt den Dresdner Patrick Weihrauch. Kaiserslautern verlor beim Auftakt gegen Dresden 0:1. Bisher konnten die Kicker vom Betzenberg in dieser Saison noch kein Spiel gewinnen.
Elia Huth (l.) verfolgt den Dresdner Patrick Weihrauch. Kaiserslautern verlor beim Auftakt gegen Dresden 0:1. Bisher konnten die Kicker vom Betzenberg in dieser Saison noch kein Spiel gewinnen.  © picture point/Sven Sonntag

Bis zum Juli wurden seine Tore beim FSV Zwickau herbeigesehnt. Am Samstagnachmittag dagegen ist jeder froh, wenn er nicht knipst. Die Rede ist von Elias Huth, der nach Ende der Leihfrist im Sommer zum 1. FC Kaiserslautern zurückgekehrt ist und nun zur Stippvisite in der GGZ-Arena weilt.

"Huth, Huth, Huth", schallte es vergangene Saison des Öfteren durchs Stadion. 14-mal traf der 23-jährige Stürmer für die Enochs-Elf. 

Mit am Wichtigsten: der Doppelpack beim 3:2 gegen Braunschweig und eine Woche später der Treffer beim 2:1 gegen Chemnitz. Zwickau gelang durch diese beiden Siege der kaum mehr für möglich gehaltene Klassenerhalt.

Das prägte sich bei Huth ins Gedächtnis ein, wie er TAG24 verrät: "Die Zeit in Zwickau habe ich sehr genossen. Sie hat mir geholfen, mich sehr gut entwickeln zu können."

Zurück auf dem Betzenberg galt es dann, seine neuen Fähigkeiten mit dem spielerischen und taktischen System beim FCK in Einklang zu bringen. 

"Hier wird viel Wert darauf gelegt, spielerische Lösungen zu finden und sich mit Flachpassspiel durchzukombinieren", vergleicht Huth die neue mit der alten Wirkungsstätte.

Elias Huth will mit dem 1. FC Kaiserslautern "drei Punkte" gegen den FSV Zwickau holen

So jubelte Elia Huth am 4. Juli. Nach dem 0:0 in Mannheim war der Klassenerhalt für den FSV geschafft.
So jubelte Elia Huth am 4. Juli. Nach dem 0:0 in Mannheim war der Klassenerhalt für den FSV geschafft.  © Picture Point/Gabor Krieg

Wen wundert's, dass er nach wie vor mit großem Interesse gen Westsachsen blickt. "Ich versuche jedes Spiel zu schauen, wenn das möglich ist, stehe auch noch regelmäßig in Kontakt mit den Jungs", verrät der Ex-Zwickauer.

Geschenkt wird sich heute trotzdem nichts. "Wir gehen demütig ins Spiel, wollen aber unserer Erwartungshaltung gerecht werden und drei Punkte holen", betont Huth.

Es wäre der erste Dreier für die Roten Teufel, die trotz frühem Trainerwechsel - Jeff Saibene übernahm für Boris Schommers, der bereits nach dem 2. Spieltag beurlaubt wurde - bisher aus acht Partien nur fünf Punkte holten.

Huth: "Das hatte sich jeder anders vorgestellt. In Lautern benötigt man schnelle Erfolge und am Samstag wollen wir das Ruder herumreißen."

Ob Huth dazu entscheidenden Beitrag leisten wird, beziehungsweise kann, bleibt abzuwarten.

Anfangs gesetzt, nahm er seit dem fünften Spieltag zu Beginn nur auf der Bank Platz. "Ich hatte mir die Rückkehr etwas anders vorgestellt, aber ich werde um meinen Platz in der Mannschaft kämpfen."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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