FSV-Torjäger Huth nimmt seinen Hut! "Ich wäre gern in Zwickau geblieben"

Zwickau - Die letzten Stunden beim FSV Zwickau gingen Angreifer Elias Huth sichtlich unter die Haut.

Der Treffer zum 1:1 gegen Braunschweig war einer der wichtigsten von Elias Huth für den FSV.
Der Treffer zum 1:1 gegen Braunschweig war einer der wichtigsten von Elias Huth für den FSV.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Dass es eine kleine Begrüßung geben wird, wussten wir. Dass es dann über 1000 Fans waren, die uns in der Nacht zum Sonntag bei der Rückkehr feierten, das war Gänsehaut. Einfach Wahnsinn. Wir wurden gefeiert, als hätten wir die Meisterschaft gewonnen", wird Huth die Rückkehr aus Mannheim so schnell nicht vergessen.

Entsprechend groß war der Schmerz, als er sich am Sonntag von seinen Teamkollegen verabschieden musste. Der 14-Tore-Mann geht zurück zu seinem Arbeitgeber 1. FC Kaiserslautern.

"Es ist sehr schade, dass es vorbei ist. Ich wäre gern in Zwickau geblieben. Doch das Leihgeschäft wurde vor einem Jahr so festgelegt", sagt Huth, der eine direkte Rückkehr ausschließt: "Ich habe das Signal erhalten, dass ich in der neuen Saison fest für den FCK-Kader eingeplant bin."

Die Pfälzer bekommen einen sympathischen Sportsmann und einen echten Torjäger zurück. 14 Treffer in einer Saison - das hat Huth in seiner noch jungen Profikarriere erstmals geschafft.

Für FSV-Stürmer Elias Huth war Ronny König ein Vorbild

Elias Huth (r.) sprang nach dem geschafften Klassenerhalt in Mannheim vor Freude in die Luft.
Elias Huth (r.) sprang nach dem geschafften Klassenerhalt in Mannheim vor Freude in die Luft.  © picture point/Sven Sonntag

Der 23-Jährige macht kein Geheimnis daraus, dass er von der Erfahrung und Spielweise eines Ronny König enorm profitieren konnte. "Es war eine riesengroße Ehre, mit ihm in einer Mannschaft zu spielen. Ich habe davon profitiert, und natürlich auch die Mannschaft", so Huth, der sich nach dem 0:0 in Mannheim das Trikot des 37-Jährigen überreichen ließ.

In der neuen Saison könnten sich beide Torjäger wiedersehen - dann als Gegner. König, dessen Vertrag ausgelaufen ist, soll noch ein Jahr beim FSV ranhängen. Huth: "Ich freue mich schon jetzt darauf, nach Zwickau zurückzukehren."

Ein Jahr hat der gebürtige Unterfranke beim FCK noch Vertrag. Vielleicht gibt es danach einen Weg zurück nach Westsachsen. Jetzt steht aber erst einmal Urlaub an. 

"Ich habe kurzfristig eine Woche London gebucht." Klingt nicht nach abschalten, durchatmen und Seele baumeln lassen. Huth: "Ich werde schon eine ruhige Ecke finden."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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