FSV-Kicker Frick vor Bayern-Match: "Wollen endlich zwei Siege in Folge!"

Zwickau - Es geht weiter Schlag auf Schlag: Der straffe Zeitplan gewährt dem FSV Zwickau dieser Tage keinerlei Verschnaufpause.

Tooor für den FSV! Auch Davy Frick (l.) bezwang HFC-Keeper Kai Eisele beim Schützenfest im Ostderby.
Tooor für den FSV! Auch Davy Frick (l.) bezwang HFC-Keeper Kai Eisele beim Schützenfest im Ostderby.  © Picture Point/Gabor Krieg

Rund 48 Stunden nach dem deutlichen, aber auch kräftezehrenden Kantersieg gegen den Halleschen FC (5:1) ging es schnurstracks weiter zum FC Bayern II. 

Gegen die "kleinen" Bayern wollen die Westsachsen Dienstagabend schaffen, was ihnen in dieser Spielzeit überhaupt noch nicht gelungen ist.

"Wir wollen endlich einmal zwei Siege in Folge holen", weiß Davy Frick, was bisher gefehlt hat und ein Grund dafür ist, warum Zwickau derart mit im Abstiegskampf involviert ist.

Der Re-Start fiel vor dem letzten Wochenende, gelinde gesagt, verhalten aus. Ein Zähler aus zwei Partien war zu wenig, um vom Abstiegsplatz herunter zu kommen. 

Deswegen glich die Halle-Partie einem vorweggenommenen Endspiel. Verlieren war verboten und selbst ein Remis eigentlich zu wenig, wie Frick rückblickend erklärt: "Wir wussten, dass es ein extrem wichtiges Spiel ist, weil der Gewinner auf dem Nichtabstiegsplatz steht."

"Für uns war es überhaupt einmal wichtig mit dem Siegen anzufangen."

Körpersprache und Griffigkeit waren der Schüssel zum Erfolg

So jubelte FSV-Kicker Davy Frick nach seinem Treffer.
So jubelte FSV-Kicker Davy Frick nach seinem Treffer.  © Picture Point/Gabor Krieg

Schlüssel zum Erfolg waren vor allem die Körpersprache, die Griffigkeit in den entscheidenden Szenen. "Als Mannschaft haben wir gut dagegen gehalten und uns reingeworfen", findet der Abwehrchef. Coach Joe Enochs machte den Erfolg aber auch am 30-Jährigen fest: "Man hat gerade bei der Lautstärke einen Unterschied zu Köln gemerkt, wenn ein Frick oder Ronny König auf dem Feld stehen."

Gegen Köln fehlte "Fricker" wegen der zehnten Gelben Karte, während Ronny König wegen muskulärer Probleme pausierte. 

Beide hätten beim 0:3 am Höhenberg ihr FSV-Pflichtspiel-Jubiläum - Frick das 300. und König das 150. - feiern können. Gut, dass sie es gegen Halle taten und das jeweils mit einem Tor. 

Frick sieht das Ende der Fahnenstange dabei längst noch nicht erreicht: "Ich bin 30 Jahre alt und kann noch ein paar Spiele machen. Hoffentlich nächstes Jahr weiter in der 3. Liga."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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